18.08.2017  |    Hinterlasse ein Kommentar

Verkehr flüssig halten, Rohrbruch bei verstopften Wasserleitungen – 
auch im Strassenverkehr

Am 24. September 2017 kommt im Kanton Zürich eine Verfassungsänderung zur Abstimmung, bei der es 
um nichts Geringeres als um die Aufrechterhaltung eines leistungsfähigen Strassennetzes geht und 
bei welcher nicht zuletzt auch der Motorisierte Individualverkehr (MIV) gebührend einbezogen werden soll.

Franco Albanese
Kantonsrat SVP
Winterthur

Werden nämlich, wie immer häufiger zu beobachten ist, einzelne Strassenabschnitte zulasten des MIV und zu- gunsten des ÖV in ihrer Leistungfähgikeit weiter geschmälert, muss künftig im Gegenzug durch geeignete Massnahmen dafür gesorgt sein, dass für andere Verkehrswege die entsprechende notwendige Kompensation gewährleistet ist.

Ausserdem bleiben sinnvolle Förderungen des ÖV und verkehrsgerechte separate Velospuren auch nach einer Annahme der Verfassungsänderung möglich. Es geht ja gerade darum, dass der heute zu 57 Prozent auf den Strassen abgewickelte ÖV und der besonders für die gewerbliche Prosperität notwendige MIV im ganzen Kanton komplementär und flüssig bestehen kann.

Sinnbildlich verhält es sich wie bei einer Wasserleitung: Wird deren Durchsatz reduziert, ohne dass für die bestehende gesamte Wassermenge Ersatzleitungen bereitgestellt werden, dann entsteht erhöhter Druck mit unweigerlicher Staufolge und über kurz oder lang steigt das Risiko eines Rohrbruchs. Für «Ersatzleitungen» ist eigentlich selbstredend und unweigerlich zu sorgen, damit sich das angestaute Wasser nicht den Weg durch Häuser und Gassen sucht.

Zukunftsorientiert handeln

Genauso ist es im Strassenverkehr, weshalb bei allfälligen Abnahmen der Leistungsfähigkeit einzelner Strassenabschnitte, diese anderweitig kompensiert werden müssen. Dafür sorgt die vom Kantonsparlament deutlich angenommene und nun dem Volk zur Abstimmung vorgelegte Verfassungsänderung.

Ein Ja zu dieser allen Strassenbenützern gleichermassen nutzbringenden Vorlage macht dies möglich.

Wir haben es am 24. September in der Hand – entgegen der traumwandlerischen rot-grünen Umerziehungs- und Verhinderungspolitik, tatsächlich für eine fliessende und funktionierende Strasseninfrastruktur mit Zukunft zu sorgen.

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