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Die Folgen der linken Bildungspolitik

Seit Jahren bestimmen die Linken die Schulpolitik – auch im Kanton Zürich. Die 68er-Bewegung hat sich in den letzten Jahren regelrecht im Bildungsbereich festgesetzt. Heute ernten wir die Früchte dieser falschen Politik: Antiautoritäre Pädagogik, teilweise Abschaffung der Noten, generelle Abkehr vom Leistungsprinzip, negative Besetzung von Begriffen wie Fleiss, Disziplin, Ordnung und Pünktlichkeit. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen heute erfahren, dass Schulzimmer und Pausenplatz längst keine „geschützten Werkstätten“ mehr sind, sondern zunehmend von der Wirklichkeit und den Folgen einer falschen Politik eingeholt werden: Angst, Einschüchterung, Brutalität, sexuelle und andere Gewalt, Alkohol- und Drogenprobleme sind längst traurige Realität. Es ist allerhöchste Zeit, auch in der Schule zu Wettbewerb und Leistungsprinzip zurückzukehren. Die Schüler haben ein Recht darauf, zu wissen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Anders werden sie später keine guten Stellen erhalten und im harten Arbeitsalltag nicht bestehen können. In der Grundschule und in den weiterführenden Ausbildungsgängen ist mit strengeren Lehrplänen den Erfordernissen der Arbeitswelt entgegenzukommen. Konkret bedeutet dies eine Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer wie die Beherrschung der Unterrichtssprache.

Das Bild wie das gesellschaftliche Ansehen der Lehrerinnen und Lehrer hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in bedauerlicher Art verändert – und verringert. Doch handelt es sich bei den Angehörigen dieses Berufsstandes nach wie vor um Amtspersonen mit einer sehr wichtigen Aufgabe, für die der Staat den erforderlichen Respekt bei den Schülern einzufordern hat. Gerade die linke Politik, die vorgibt, das Lehrpersonal am besten zu vertreten, lässt sie im entscheidenden Moment hängen.

 

Schulprobleme wegen falscher Einwanderungspolitik

 

Die falsche Einwanderungspolitik hat ihren Einfluss nicht zuletzt auf die Probleme an unseren Schulen. Auch die „Pisa“-Studie belegt: Sind zu viele Ausländerkinder in einer Klasse, sinken die schulischen Leistungen aller Kinder. Trotzdem wollen die rotgrünen Politiker immer mehr Ausländer aus fremden Kulturen in unser Land holen. Darum haben sie im letzten Jahr das neue Asyl- und Ausländerrecht erbittert bekämpft. Unter dieser falschen Politik leiden vor allem unsere Kinder. Wir aber meinen, es dürfe nicht sein, dass unsere Kinder unter dem negativen Einfluss der integrationsunwilligen Zuwanderer zu leiden haben. Schüler mit ungenügenden Kenntnissen der jeweiligen Landessprache sind so lange getrennt zu unterrichten, bis sie das erforderliche Niveau erreichen. Und gewalttätige Jugendliche sind hart zu bestrafen. Ausländischen Eltern, die nicht auf ihre kriminellen Kinder aufpassen, ist die Aufenthaltsgenehmigung zu entziehen und sie sind auszuweisen. Eine Studie im Kanton Zürich hat ergeben, dass beinahe 70 Prozent der aus Ex-Jugoslawien und der Türkei stammenden Jugendlichen nach Absolvierung der Volksschule keine Lehrstelle antreten. Wer eine solche Zuwanderung organisiert, wird Arbeitslosigkeit ernten. Der Familiennachzug, der heute gegen die Hälfte der Zuwanderung ausmacht, stellt uns vor grosse Probleme. Die Linken schreien zwar beständig nach mehr Integration, neuen staatlichen Stellen und mehr Steuergeldern. So gelingt es SP und Grünen, das von ihnen angerichtete Schlamassel zugunsten ihrer Wählerklientel auch noch effizient zu bewirtschaften. Die eigentlichen Integrationsanstrengungen überlassen sie lieber den bürgerlichen Kreisen, sei es durch Lehrstellenangebote in Gewerbebetrieben, sei es durch Anleitung zu Freizeitaktivitäten, etwa durch freiwillige Trainer in Fussballvereinen.

 

Immer mehr Geld für immer weniger Leistung?

 

In jeder Budgetdebatte behaupten die Linken, im Bildungsbereich werde unverantwortlich gespart. Die Realität spricht eine andere Sprache: In der Bildung wird seit den Neunzigerjahren jedes Jahr massiv mehr Geld investiert. Dennoch jammern die linken und linksbürgerlichen Kreise unentwegt über fehlende Mittel. Man müsste meinen, dass mit den massiven Geldzuflüssen auch die Leistungen zugenommen haben. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist daher offensichtlich, dass sich im Schulbereich die wesentlichen Probleme nicht einfach mit Geld lösen lassen. Auch liegt auf der Hand, dass mehr Geld nicht zwingend mehr Wissen erzeugt. Doch stellt sich die Frage nach dem effizienten und sinnvollen Einsatz der Mittel: Ist es beispielsweise sinnvoll, immer grössere Klassen zu bilden und dafür ein Drittel des Volksschulbudgets im Kanton Zürich in sonderpädagogische Massnahmen zu stecken?

 

Ausländische Jugendgewalt besorgniserregend

 

Ein Drittel der Jugendstrafurteile betreffen ausländische Jugendliche. Zu bemerken ist dazu, dass die Schweizer Minderjährigen häufig mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt geraten, während der Anteil der Ausländer an Tätlichkeiten, einfacher Körperverletzung, Drohungen, Diebstahl und sexueller Nötigung weit höher liegt. Probleme machen uns weder die Schweden noch die Holländer: Von den verurteilten ausländischen Jugendlichen stammen 46,9 Prozent aus Ex-Jugoslawien, der Türkei und dem übrigen Resteuropa. Laut Kriminalstatistik des Bundesamtes für Polizei kam es im Jahr 2005 zu 646 Vergewaltigungen in der Schweiz, wobei die Polizei 353 Täter ermitteln konnte. Von diesen Personen waren 302 Ausländer und 52 noch minderjährig. Neuerdings machen  Sexualstrafdelikte von Jugendlichen mit ausländischer Herkunft traurige Schlagzeilen – leider nicht als Einzelfälle, denn die Dunkelziffer dürfte beträchtlich sein.

In Zürich-Seebach vergewaltigte eine Bande von Jugendlichen ein dreizehnjähriges Mädchen. Die Medien und Behörden versuchten vorerst, die Herkunft der Täter zu vertuschen. Tage später schrieb der „Tages-Anzeiger“: „Unter den zwölf Verhafteten sind sechs Schweizer. Es soll sich um eingebürgerte Jugendliche aus dem Balkan und der Türkei handeln; die restlichen stammen ebenfalls aus dem Balkan sowie je einer aus Italien und der Dominikanischen Republik. Alle zwölf Jugendlichen haben polizeiliche Vorakten, unter anderem wegen Raubdelikten.“ Ebenfalls im November 2006 wurde eine Massenvergewaltigung in Steffisburg bekannt. Die Täterschaft: Zwei albanische Brüder (15 und 16 Jahre alt), ein Pakistani (15), ein Schweizer tamilischer Herkunft (16), ein Brasilianer (18) und zwei weitere 18jährige Ausländer. Im gleichen Monat wurde publik, dass die katholische Kirche in Muttenz massiv geschändet wurde. Jugendliche verschmierten den Altarbereich mit Kot, urinierten ins Taufbecken, rissen Blumen aus und zerstörten weiteres Inventar. Der Fall wurde national nicht bekannt gemacht, obschon die Täter erwischt wurden: Es handelte sich um muslimische Knaben aus dem Balkan. Bereits Anfang 2006 ereignete sich in Rhäzüns ein brutales Vergehen an einem fünfjährigen Mädchen. Die Vergewaltiger: zwei Jungen (10 und 13 Jahre alt) aus dem Kosovo. Unlängst machte eine überwiegend aus Ausländerkindern bestehende Primarklasse im Zürcher Friesenberg-Quartier Furore, die innert kurzer Zeit sechs Lehrern den Garaus machte. Und jetzt sind wir konfrontiert mit der Vergewaltigung eines 14-jährigen Schweizer Mädchens durch zwei Knaben türkischer und dominikanischer Herkunft eines Oberstufenschulhauses in Kloten.

 

Wozu sind Wahlen da?

 

Wenn die SVP konkrete Probleme – wie heute etwa die Gewalt in der Schule – aufs Tapet bringt, sieht sie sich reflexartig dem Vorwurf ausgesetzt, sie betreibe Wahlkampf. Nun sind Wahlen ebenso wie der Kampf um die Wählergunst nichts Negatives und kein oberflächliches Gesellschaftsspiel. Vielmehr geht es bei Wahlen um die höchst wichtige Bestimmung des politischen Kurses, um die Auswahl der entsprechenden Köpfe und die Entscheidung für bestimmte Lösungsvorschläge. Es ist nichts Schlechtes, sondern im Gegenteil etwas sehr gutes, dass die Zürcherinnen und Zürcher in wenigen Tagen die Politik in unserem Kanton bestimmen und allenfalls neu ausrichten und korrigieren können – gerade auch im Bildungsbereich, wo sich die Probleme augenfällig häufen. Mit ihrem Wahlzettel und der Zusammensetzung des Parlaments können die Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck bringen, welche Politik etwa im Bildungs- und Ausländerbereich sie vorziehen – jene der SVP-Vertreter auf der einen Seite oder jene der grünen Stadträtin Monika Stocker oder des roten Schulpräsidenten Andreas Rüegg auf der andern Seite.

Referat: Nationalrat Christoph Mörgeli, Uerikon
Das Gerede vom „Sparen“ im Bereich der Bildung ist ein Märchen. Die Ausgaben für die Bildung sind in den letzten Jahren ständig angestiegen. Kein europäisches Land gibt heute mehr Geld pro Schüler aus als die Schweiz. Dennoch liegt in der internationalen „Pisa“-Studie zur Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler unser Land abgeschlagen im Mittelfeld. Schuld daran ist namentlich die linke Schulpolitik. Antiautoritäre Pädagogik, keine klaren Grenzen mehr, mangelnde Leistungsbeurteilung, Disziplinlosigkeit, Unkonzentriertheit, Unordnung, Respektlosigkeit und Kuschelpädagogik bestimmen den Schulalltag. Und dazu ein hoher Anteil schlecht integrierter Ausländerkinder. Dabei müsste nach wie vor die Leistung im Zentrum stehen, um unsere Kinder optimal für ihr Berufsleben vorzubereiten.

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