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Generationenprojekt verbindet alle Verkehrsträger

Für ein überzeugendes JA zur Vorlage Rosengartentram und Rosengartentunnel

Mit dem Generationenprojekt Rosengartentram und Rosengartentunnel werden der öffentliche Verkehr und der motorisierte Individualverkehr gleichermassen gefördert. Ein Projekt, von welchem der ganze Kanton profitiert.

Eine unendliche Geschichte neigt sich dem Ende entgegen. Es ist gelungen, ein Projekt zu erarbeiten, welches die verschiedenen Verkehrsträger erstmals nicht gegeneinander ausspielt. Stadt und Kanton Zürich ziehen am gleichen Strick, was gerade in Verkehrsfragen nicht alltäglich ist.

2010 wurde eine Vorlage, welche ein Rosengartentram zu Lasten von zwei Fahrstreifen des Individualverkehrs verlangte, wuchtig verworfen. Unter der Federführung des SVP-Regierungsrates Ernst Stocker, damals Volkswirtschaftsdirektor, wurde das nun zur Abstimmung vorliegende Projekt mit der Stadt Zürich aufgegleist. Die heutige Volkswirtschaftsdirektorin, Regierungsrätin Carmen Walker-Späh, hat das Projekt weiterbearbeitet und bringt es nun zur Abstimmung.

Die Gegner führen ins Feld, dass das Projekt zu teuer sei, Wohnhäuser abgebrochen, Baumalleen gefällt und ein Teil des Irchelparks geopfert werden müssen.

 

Steigerung der Lebensqualität

Einzelne Wohnhäuser werden diesem Projekt weichen, dafür wird ein grosses Quartier beruhigt. Die Lebensqualität steigt massiv. Bei der Einhausung Schwamendingen werden 45 Häuser rückgebaut, 19 dieser Häuser verschwinden für immer, ohne dass es einen Mehrwert für den Individual- oder öffentlichen Verkehr gibt. Die Kosten betragen hier 445 Millionen Franken.

Die verkehrsberuhigte Rosengartenstrasse bietet wieder Platz für eine entsprechende Gestaltung. Es ergeben sich wieder Möglichkeiten, um grüne Lungen zu erstellen und die gefällten Baumalleen und Parkflächen werden auf der ganzen Strecke kompensiert.

Bezüglich der Kosten drängt sich auf, den Nutzen dieser Investition aufzuzeigen. Für 1,1 Milliarden Franken (Beitrag des Bundes aus dem Agglomerationsfond nicht einberechnet) erstellen wir eine Infrastruktur für über 50’000 Fahrzeuge pro Tag. Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich nicht um Transitverkehr und sie belasten die Quartiere nicht mehr. Im Vergleich, der Gotthard Strassentunnel wird im Schnitt täglich von ca. 20’000 Fahrzeugen passiert.

Die Kapazität des öffentlichen Verkehrs wird von heute ca. 1’900 Personen pro Richtung und Stunde auf ca. 3’500 Personen pro Richtung und Stunde gesteigert. Dieses Projekt, ca. 3,1 km Neubaustrecke, wird in einem dicht bebauten Siedlungsgebiet realisiert, was eine grosse Herausforderung darstellt und entsprechende Kosten generiert.

Ein weiterer Vergleich bezüglich der Kosten drängt sich hier auf. Der Regierungsrat hat für ein Radwegprojekt von einer Länge von ca. 1,3 km von Egg nach Uetikon am See ein Kredit von 5,3 Millionen Franken gesprochen. Dieser Radweg wird nicht im dicht besiedelten Gebiet gebaut, sondern mehrheitlich auf der freien Strecke. Diese Investition für einige wenige Radfahrer kostet im Verhältnis viel mehr. Im Kanton sind noch viele Radprojekte in gleicher Grössenordnung kurz vor der Ausführung.

Das Projekt Rosengarten ist eine Investition für den ganzen Kanton und für alle Verkehrsteilnehmer.

 

Ulrich Pfister, Kantonsrat SVP, Esslingen

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