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Jüngster Kantonalpräsident – jüngster alt Kantonalpräsident

Die Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich vom 7. Januar 2020 in Pfäffikon ZH war mit 323 Delegierten und rund 50 zusätzlichen Gäste sehr gut besucht. Als Haupttraktandum des Abends war die Wahl des neuen Kantonalpräsidenten angekündigt, es ging somit an der Versammlung darum, die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Dementsprechend war die anwesende Pressemeute grösser als bei «normalen» Delegiertenversammlungen.

Die Findungskommission unter der Leitung des ehemaligen Kantonalpräsidenten Nationalrat Alfred Heer hat mehrere Kandidaturen geprüft. Findungskommission als auch Kantonalvorstand haben den Delegierten Benjamin Fischer als einzigen Kandidaten vorgeschlagen. Die Wahl erfolgte gemäss Antrag von Alfred Heer mittels Standing Ovation, die Delegierten sind diesem Antrag mit grossem Eifer gefolgt.

Bauernsohn Fischer
Kantonsrat Benjamin Fischer ist 28 Jahre alt, verlobt und seit kurzem Vater. Fischer ist Betriebsökonom, arbeitet zu 50% bei einem KMU und bekleidet im Militär den Grad eines Oberleutnants. Der Volketswiler leitet die heimische SVP Ortssektion, ist bis Februar 2020 Präsident der Jungen SVP Schweiz, bereits in der zweiten Legislatur Kantonsrat und erster Ersatz auf der Nationalratsliste der SVP des Kanton Zürich.

Antrittsrede von Benjamin Fischer
In seinem Antrittsreferat hat Benjamin Fischer die anstehenden Probleme aufgezeichnet und Lösungen benannt. Insbesondere müsse die Parteibasis besser gepflegt werden, der Mitgliederbestand gehalten oder gar ausgebaut werden. Die SVP sei wohl in der kantonalen Regierung mit Rickli und Stocker gut vertreten, die Mehrheitsverhältnisse im Kantonsrat würden die SVP dennoch in die Opposition drängen, in den kommenden Jahren müsse die SVP viele Referenden und Initiativen machen, um mit dem Volk zusammen die verfehlte links-grüne Politik des Parlaments zu korrigieren. Benjamin Fischer ist der Überzeugung, dass das Volk zwar links-grün gewählt habe, dass der Stimmbürger bei Sachabstimmungen aber deutlich weniger links ticke und die SVP korrigierend einwirken könne.

Fischer folgt auf Walder
In seiner Antrittsrede hat Benjamin Fischer dargelegt, dass ihm am liebsten gewesen wäre, wenn der interimistische Parteipräsident Patrick Walder seine gute Arbeit weitergeführt hätte. Walder habe eine sehr gute Arbeit geleistet, die Verluste seien bei den nationalen Wahlen gegenüber den kantonalen Wahlen deutlich minimiert worden, was nur dank der grossen Arbeit der neuen Parteileitung unter Walder möglich war. Mit der Wahl des 28-jährigen Benjamin Fischer, der auf den 32-jährigen Patrick Walder folgt, wird die SVP weiterhin von einem jungen Präsidenten geführt, die Zürcher SVP als grösste schweizerische Kantonalpartei stellt somit den jüngste Kantonalpräsidenten der Schweiz als auch den jüngsten alt Kantonalpräsidenten.

Ehrung Patrick Walder
Dem Schreibenden war es in seiner Aufgabe als Vizepräsident vergönnt Patrick Walder zu verabschieden und ihm, im Namen der Partei grossen Dank auszusprechen. Patrick Walder hat während seinem neunmonatigen Präsidium eine grossartige Leistung vollbracht. Er hat in einem schwierigen politischen Umfeld einen sehr guten und breit angelegten Wahlkampf geführt, hat die Partei geeint und ohne jegliche Skandale oder Nebengeräusche sehr erfolgreich geleitet. Das Sekretariat wurde unter seiner Führung neu organisiert, personell erneuert und hat mit Martin Suter an der Spitze in kurzer Zeit Tritt gefasst. Dies war nur mit einem enorm grossen persönlichen und uneigennützigen Einsatz möglich. Die Delegierten haben die Leistung von alt Kantonalpräsident Patrick Walder mit einem grossen und langanhaltenden Applaus honoriert, der Vizepräsident der Kantonalpartei durfte einen grossen Blumenstrauss sowie einen Reisegutschein für zwei Personen für ein schönes Wochenende überreichen.

Weitere Geschäfte der Delegiertenversammlung
Kantonsrat Marcel Suter hat die Nein-Parole zur Entlastungsinitiative der JUSO und die Ja-Parole zur Mittelstandsinitiative der Jungfreisinnigen vorgestellt. Alt Nationalrat Hans Egloff vertrat die Nein-Parole zur gefährlichen linken Initiative «für mehr bezahlbaren Wohnraum». Weiter haben die Delegierten einstimmig die Nein-Parole zur Änderung des Strafgesetzbuchs bezüglich Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund sexueller Orientierung beschlossen. Dem vom Quästor vorgestellten Budget, unter Berücksichtigung unveränderten Mitgliedsbeiträgen, wurde einstimmig zugestimmt. Bereits kurz nach 22 Uhr hat Patrick Walder die letzte Delegiertenversammlung unter seiner Leitung für geschlossen erklärt.

 

Toni Bortoluzzi, Vizepräsident SVP Kanton Zürich, Affoltern am Albis

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