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Linkes Affentheater um den Flughafen

Linke, Grüne und Alternative nutzen unter dem Deckmantel des Lärmschutzes die Pistenverlängerungs-Vorlage, um ihre radikale Anti-Fortschritts- Agenda voranzutreiben.

Flughafen Zürich  (Bild: Wikipedia)

Die Debatte zu den Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich erlebte am vergangenen Montag ihre unrühmliche Fortsetzung. Zur Erinnerung: Das Geschäft war bereits am 19. Juni zum ersten Mal angesetzt, musste jedoch nach drei Stunden ergebnislos abgebrochen und auf die Sitzung nach den Sommerferien verschoben werden – die Rednerliste war auf über 30 Meldungen angeschwollen. Am letzten Montag nun also Teil zwei dieses rotgrünen Affentheaters. Nüchtern betrachtet handelt es sich bei den Pistenverlängerungen ganz einfach um ein vernünftiges und sorgfältig geplantes Bauprojekt: Eine bestehende, gut funktionierende Infrastruktur wird auf sinnvolle Art und Weise ergänzt, um damit die Abläufe zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen. Und das alles erst noch zum Nulltarif für den Steuerzahler, denn die Kosten in Höhe von 250 Millionen Franken würden voll und ganz von der Flughafen Zürich AG übernommen. Jedes andere Bauprojekt in dieser Grössenordnung würde ohne Diskussion und öffentlichen Aufruhr durchgewunken. Nicht so, wenn es um den Flughafen geht: Linke, Grüne und Alternative nutzen unter dem Deckmantel des Lärmschutzes die Pistenverlängerungs-Vorlage, um ihre radikale Anti-Fortschritts- Agenda voranzutreiben. Für ihren Widerstand haben sie keinerlei sachliche Gründe. Sie lehnen einfach aus Prinzip alles ab, was mit dem Fliegen zu tun hat. Ginge es nach ihnen, würden wir heute wieder leben wie zu Gotthelfs Zeiten – ohne Ferienflüge, eigenes Auto oder sonstigen Wohlstands-Schnickschnack, alle gleich arm, dafür klimafreundlich. Und so geriet die Debatte am Montag einmal mehr zu einem Feuerwerk rotgrüner Polemik. Das einzige Argument der Gegner: Die Pistenverlängerung würde unweigerlich zu mehr Flugbewegungen führen. Eine Behauptung, die sich bei neutralem Blick auf das Projekt als offensichtlich falsch herausstellt: Auf einer längeren Piste können nicht mehr Flugzeuge starten. Ausserdem ist die Anzahl Flugbewegungen seit über 20 Jahren konstant. Und überhaupt: Da die An- und Abflüge nach der Pistenverlängerung vermehrt über weniger dicht besiedeltes Gebiet führen würden, wären unter dem Strich sogar weniger Menschen von Fluglärm betroffen als heute. Am Ende siegte dann doch die Vernunft und der Kantonsrat stimmte der Vorlage zu. Nun müssen wir uns erneut auf eine Abstimmungskampagne voller linker Fake News und Panikmache gefasst machen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Zürcher Bevölkerung von den Vorteilen dieses sinnvollen Projekts werden überzeugen können.

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