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Nein zum teuren Vaterschaftsurlaub!

Das «Überparteiliche Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben» ergreift das Referendum gegen den teuren Vaterschaftsurlaub. Unternehmer, Gewerbevertreter und Parlamentarier des überparteilichen Komitees sagen NEIN zu immer mehr Lohnabgaben, NEIN zu einer weiteren Belastung der verschuldeten Sozialwerke und NEIN zu weiteren Belastungen von KMU und Gewerbe.

Das Parlament in Bern hat beschlossen, dass Männer neu zwei Wochen Ferien bekommen, wenn sie Vater werden. Alle Angestellten, Frauen wie Männer, und alle Arbeitgeber müssen diese zwei Ferienwochen mit zusätzlichen Lohnabgaben bezahlen. Neben den bereits heute hohen Lohnabzügen müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber rund 250 Millionen Franken zusätzlich pro Jahr abgeben. Gegen diese neuen Lohnabgaben wehrt sich das «Überparteiliche Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben». Es hat am 8. November das Referendum gegen den Vaterschaftsurlaub ergriffen. Das Komitee ist breit abgestützt.
Neben den beiden SVP-Frauen Susanne Brunner, Gemeinderätin Zürich, und Diana Gutjahr, Nationalrätin Thurgau, engagieren sich im Co-Präsidium Arthur Loepfe, alt Nationalrat CVP, sowie Vertreter von FDP und Jungfreisinnigen.

Der Vaterschaftsurlaub stellt in den Augen des Referendumskomitees einen unverantwortlichen Ausbau unserer Sozialversicherungen dar. Sozialversicherungen haben wir eingeführt, um Not und Elend zu verhindern. Die AHV soll die Altersarmut verhindern, die IV Armut infolge Invalidität und Arbeitsunfähigkeit. Das Krankenkassenobligatorium soll Armut und Not verhindern als Folge von untragbar hohen Krankheitskosten. Es ist alarmierend: Alle diese wichtigen Sozialwerke sind in finanzieller Schieflage. Die AHV steht vor Milliarden-Defiziten. Und eine gute, zeitgerechte Lösung ist nicht in Sicht. Es ist darum unverantwortlich, in dieser Situation ein neues Sozialwerk zu schaffen, welches alle mit zusätzlichen Lohnabgaben belastet.

Für Gewerbe und Kleinbetriebe stellt der neue Vaterschaftsurlaub eine doppelte Belastung dar: Einerseits müssen die KMU, die bereits von hohen Abgaben stark belastet sind, weitere staatliche Abgaben tragen. Andererseits verursacht der staatliche Vaterschaftsurlaub organisatorische Probleme und löst Zusatzkosten aus, zum Beispiel durch die Suche nach Stellvertretungen oder infolge Überstunden der anderen Mitarbeiter.

Ist Vaterschaft ein sozialer Härtefall, der es rechtfertig, dass wir dafür eine neue Sozialversicherung installieren? Um diese Frage geht es im Kern. Mütter haben einen Mutterschaftsurlaub. Eifrige Gleichstellungspolitiker verlangen nun Gleichstellung der Geschlechter beim Geburtsurlaub. Doch diese Forderung ist absurd! Der Mutterschaftsurlaub begründet sich darin, dass Frauen mit der Schwangerschaft und Geburt eine grosse körperliche Belastung erfahren, welche eine Erholungszeit notwendig macht. Vater werden ist weder eine körperliche Belastung noch eine Krankheit. Wovon müssen sich die Väter erholen? Es ist kein sozialer Notstand auszumachen, der es rechtfertigen würde, dass wir alle via Lohnprozente Vätern zwei Wochen Ferien finanzieren. Dass wir solche Selbstverständlichkeiten heute mit einem Referendum erkämpfen müssen, zeigt nur, wie ungezügelt die Ansprüche von gewissen Gruppen an den Staat heute geworden sind.

Natürlich sollen Väter die Mütter zu Hause unterstützen. Dies ist jedoch erstens eine Aufgabe, die nicht innerhalb von zwei Wochen erledigt wäre. Die Entscheidung für ein Kind ist verbunden mit einer Verpflichtung für mindestens 18 bis 20 Jahre. Zweitens liegt es doch in der Eigenverantwortung der Väter, sich Zeit für ihre Kinder zu nehmen. Diese Zeit vom Staat einzufordern und von der Allgemeinheit finanzieren zu lassen, ist geradezu ungebührlich. Und drittens wäre es im gröbsten Sinne missbräulich, wenn wir eine neue Sozialversicherung einführten, um eine gesellschaftliche Veränderung zu bewirken. Denn die Verfechter führen den Vaterschaftsurlaub immer wieder an, um «die Rollenbilder in der Kinderbetreuung zu durchbrechen». Wehren wir uns darum jetzt gegen neue Lohnabzüge von uns allen, für Gratis-Ferien für wenige!

Susanne Brunner, Gemeinderätin SVP, Zürich Kreis 07/08

 

Alle Informationen zum Referendum finden Sie unter:
lohnabzuege-nein.ch/

So können Sie das Referendum unterstützen:

1. Bestellen sie Unterschriftenbögen auf bestellen@lohnabzuege-nein.ch und sammeln Sie Unterschriften in Ihrem Umfeld. Bitte Bögen sofort zurücksenden, spätestens bis 15. Januar 2020.
2. Treten Sie dem Unterstützungskomitee bei: lohnabzuege-nein.ch/komitee/
3. Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/lohnabzuegeNein ; Beiträge liken und retweeten.
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#sozialpolitik #zürcher bote
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Susanne Brunner
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