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Nemo und die politische Propaganda

Ein «non-binärer» Sänger gewinnt für die Schweiz den Eurovision Song Contest (ESC). Eine erfreuliche Meldung, bis man bemerkt, dass der ESC für politische Statements krass missbraucht wird. Die SRG hat dies kalkuliert. Es nährt den Verdacht, dass das seit mehreren Jahren aufgebaut wurde, um einem Millionenpublikum das dritte Geschlecht näherzubringen.

Beim Eurovision Song Contest geht es immer mehr um Politik, statt um Musik. Bild: Wikipedia

Im Gegensatz zu manchen unmittelbaren Vorgängern der ESC-Sieger kann der diesjährige Gewinner jedenfalls singen und tanzen. Er bot eine perfekte Show im Rock. Handwerklich ist also wenig auszusetzen an Nemo, dem Gewinner.

Kaum neutrale Musikjurys

Aber je länger man die Beiträge und Punktevergaben studiert, um so eigenartiger wird das Resultat. Die sogenannten Musikjurys jeden Landes setzen kaum noch auf Musik, sondern auf einen woken Gesamtauftritt, auf Aufmerksamkeit für LGBTQ-Bewegungen und teilweise echt blasphemische Auftritte. Musikjurys am ESC sind nur ein Feigenblatt. Sie sind nicht politisch neutral. Das Publikum der europäischen öffentlichen Sendeanstalten hat Nemo nicht auf den ersten Platz gewählt. Dieser gehört Kroatien. Nur dank den offenbar politisch motivierten Musikjurys wurde Kroatien von der Schweiz noch überholt.

Preise für Non-Binäre

Nun muss also die Schweiz als Siegerland diesen Eurovisions-Event, diese teure Freakshow für woke-linke Aktivisten und deren Lobbys veranstalten. Die Schweizer Kulturszene ist sehr gut darauf vorbereitet. Wurde doch letztes Jahr schon Kim de L’Horizon, ein «nonbinärer Autor» mit dem Literaturpreis ausgezeichnet. Schon damals fragte man sich, ob der Autor auch mit anderer «sexueller Identität», z.B. ein heterosexueller Mann, obsiegt hätte. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat übrigens aus Angst vor antisemitischen Ausfällen gegen den Teilnehmer Israel bereits als Veranstalter für 2025 abgewunken.

SRG-Initiative kommt gerade recht

Die SRG hat mit der jahrelangen Vorbereitung eines «non-binären» Künstlers klar die politische Anerkennung des dritten Geschlechts im Auge. Bundesrat Jans zeigte sich noch am Abend dazu bereit, den Künstler demnächst zu empfangen. Derweil hielt Nemo das politische Propagandafähnchen an dieser offiziell unpolitischen Veranstaltung hoch. Braucht die SRG so viel Geld für solch krude Veranstaltungen? Ist es Aufgabe der SRG, explizit woke-linke «Queer»- Aktivisten zu fördern? Diese Fragen werden bei der Behandlung der SRG-Initiative «200 Franken sind genug» so oder ähnlich wieder auftauche

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Reinhard Ulrich Wegelin
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