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Regine Aeppli hinterlässt einen bildungspolitischen Scherbenhaufen

Die SVP hat wiederholt den Rücktritt der Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) gefordert. Heute nun hat sie diesen längst überfälligen Schritt angekündigt, was die SVP begrüsst. Regine Aeppli hinterlässt in der Universität und in der Volksschule einen bildungspolitischen Scherbenhaufen.
Die SVP ist erleichtert, dass die Bildungsexperimente im Kanton Zürich mit dem Rücktritt Aeppli bald ein Ende haben. Die Volksabstimmung über die Grundstufe zeigt auf, dass das Volk die Nase voll hat von bürokratischen Experimenten. Die zürcherische Volksschule ist das Fundament des Bildungswesens. Das einzige Ziel der Bildung ist, Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorzubereiten. Auch dieses Ziel hat Frau Aeppli mit ihrer sozialromantischen, überteuerten und verbürokratisierten Bildungspolitik klar verfehlt.
Nach Universitätsrektor Andreas Fischer zieht auch Regine Aeppli mit ihrem Rücktritt die Konsequenzen aus der durch ihr Verhalten massiv verschärften grössten Krise der Universität Zürich. Ihr mutmasslicher Amtsmissbrauch und ihre Kompetenzüberschreitung bei der Entlassung von Prof. Christoph Mörgeli bedürfen dennoch einer schonungslosen Untersuchung ihrer Machenschaften. In diese Untersuchung einzubeziehen ist auch ihr Hochschulamts Sebastian Brändli (ebenfalls SP). Bereits heute steht fest: Regine Aeppli hat die Öffentlichkeit in die Irre geführt und Rektor Fischer persönlich den „Abschussbefehl“ gegen Christoph Mörgeli erteilt. Ihr Hochschulamtschef und Universitätsratssekretär Sebastian Brändli hat die Zeitung „Sonntag“ über Mörgelis Entlassung informiert, bevor noch der Rektor den formellen Entscheid dazu gefällt hat.
Die von Regierungsrätin Aeppli und dem von ihr präsidierten Universitätsrat angestrengte Pseudoreform der Universitätsleitung durch die Privatfirma Infras von Barbara Haering taugt nichts. Die Subkommission der Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) dürfte ihre Ergebnisse erst in einigen Monaten präsentieren. Gefordert ist jetzt eine sofortige Untersuchung durch die kantonsrätliche GPK, um in der Bildungsdirektion wieder rechtmässige Zustände herzustellen. Unabdingbare Voraussetzung dazu ist nach dem Rücktritt von Regine Aeppli auch die minutiöse Untersuchung der skandalösen Machenschaften von Hochschulamtschef Sebastian Brändli.

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