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Scheuklappen ablegen, Hirn einschalten

In einem ganzseitigen Inserat in der NZZ haben verschiedene Professoren der SVP vorgeworfen, eine rassistische und fremdenfeindliche Kampagne lanciert zu haben. Grund für das professorale Ausrasten war ein harmloses Inserat der SVP der Stadt Zürich, welches den deutschen Filz an der Uni und an den Spitälern thematisiert.

Die SVP des Kantons Zürich hat die Thematik der deutschen Staatsangehörigen an der Universitätsklinik Zürich bereits im Jahre 2001 (Anfrage 298) thematisiert. Das Thema ist also nicht neu, es hat sich jedoch aufgrund der vollen Personenfreizügigkeit noch weiter verschärft.

Durch die mediale Berichterstattung hat die SVP viele Zuschriften von Studenten, Assistenten, Doktoranden und Professoren erhalten, welche vollumfänglich den deutschen Filz belegen.

Die SVP des Kantons Zürich wird vom Regierungsrat und vom Universitätsrat Auskunft über die Personalentwicklung betreffend deutschen Staatsangehörigen verlangen. In der Wissenschaft zählen bekanntlich Fakten und nicht Behauptungen. Dies gilt sowohl für die SVP wie auch für diejenigen Professoren, welche das Inserat unterschrieben haben.

Gleichzeitig hält die SVP fest, dass sie an einer international ausgerichteten Universität interessiert ist, welche im wissenschaftlichen Wettbewerb mithalten kann. Die best qualifizierten Köpfe gilt es für unsere Universität zu gewinnen. Ob es sich dabei um Deutsche, Amerikaner, Japaner, Franzosen oder Schweizer handelt, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Das „Academic Ranking of World Universities 2009“ stellt den deutschen Universitäten jedenfalls ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Unter den ersten 22 Universitäten finden sich ausschliesslich amerikanische und britische sowie ein japanisches Institut. Auf Rang 23 folgt die ETH Zürich. Die beste deutsche Universität (München) findet sich erst auf Rang 56 noch hinter der Universität Zürich. Vor den deutschen Universitäten kommen noch die Holländer, die Schweden, die Franzosen, die Dänen und die Kanadier.

Wer also glaubt, dass mit einer deutschen Akademikerschwemme die Qualität der Universität Zürich gehoben werden kann, befindet sich auf dem Holzweg. Dies hat nichts mit Rassismus sondern mit harten Fakten zu tun. In Anbetracht der Grösse von Deutschland muss die Qualität der deutschen Universitäten als erbärmlich eingestuft werden.

Wir raten also den Verantwortlichen der Universität Zürich bei der Auswahl der Professorenstellen nicht in erster Linie die Sprachkompetenz sondern die wissenschaftlichen Leistungen zu gewichten. Filz ist hinderlich.

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