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Stärke des Wirtschaftskantons Zürich ist in Gefahr

Der Kanton Zürich ist das wirtschaftliche Rückgrat der Schweiz und einer der stärksten Wirtschaftsräume in Europa. Er sichert uns Arbeits- und Ausbildungsplätze, Wohlstand und Sicherheit sowie attraktive Lebensbedingungen. Keine andere Partei setzt sich so konsequent für die Wirtschaft und das Gewerbe ein, wie die SVP.

Wie bleiben Wirtschaft und Gewerbe leistungsfähig?

Die SVP ist Garant für weniger Vorschriften, Gebühren und Abgaben. Die SVP setzt sich zudem für gute Rahmenbedingungen für unsere KMUs ein.  Dies sichert den Berufsnachwuchs, damit wir auch in Zukunft leistungsfähig sind.

Wirtschaftliches Schwungrad

99 Prozent der Zürcher Betriebe sind KMU, das heisst Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern. Ein Drittel dieser Firmen beschäftigen weniger als 4 Personen. Drei Viertel der Arbeitsplätze im Kanton Zürich werden von KMU geschaffen und erhalten. KMUs zeichnen sich durch Beweglichkeit und Innovationskraft aus. Sie bilden das Rückgrat der Zürcher Volkswirtschaft und daher auch das wirtschaftliche Schwungrad der Schweiz. Unser Kanton trägt mehr als einen Fünftel zur Schweizer Wertschöpfung bei. Jeder Landwirt würde eine solch gute Milchkuh im Stall sehr schätzen.

Das Handwerk steuert dabei einen grossen Teil des Erfolgs bei. Allerdings drohen uns die Fachkräfte auszugehen, wenn wir nichts unternehmen. Der Trend ins Gymnasium und zur akademischen Laufbahn hat stark zugenommen und hält ungebrochen an. Für die nachhaltige Sicherung unserer Wirtschaftskraft sind wir vor allem auch darin gefordert, unserer Jugend gute Perspektiven für das Erwerbsleben zu bieten. Die Jugendlichen müssen heute frühzeitig auf das praktische Berufsleben vorbereitet werden. Leider aber tritt die traditionelle Berufslehre gegenüber dem gymnasialen Weg immer mehr in den Hintergrund.

Wenn diese Entwicklung weiter voranschreitet, werden sich manche Berufszweige über kurz oder lang mit gravierenden Nachwuchssorgen konfrontiert sehen. Entsprechende Vorzeichen stimmen schon heute nachdenklich. Eine ebenso grosse Gefahr besteht darin, dass wir ohne die Stärkung der Berufslehren die schulisch schwächeren Jugendlichen nicht mehr in den Arbeitsprozess integrieren können.

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in der EU sollte uns definitiv wachrütteln. Viele Länder beneiden uns um unser duales Berufsbildungssystem, welches auch für eine geringe Jugendarbeitslosigkeit sorgt. In der Schweiz beträgt diese derzeit 2,5 Prozent. Gemäss einer EU-Statistik vom Mai 2019 haben EU-Staaten wie Griechenland dagegen 40,4% Jungendarbeitslosigkeit zu beklagen. In Spanien ist fast jeder dritte Jugendliche arbeitslos, ähnlich wie in unserem Nachbarland Italien, wo es 30,5 Prozent sind. Aber auch unser nördlicher Nachbar Frankreich verzeichnet ganze 20,2Prozent Jugendarbeitslosigkeit – ein Pulverfass für die Zukunft! Wer schon als Jugendlicher arbeitslos ist, wird es als Erwachsener noch schwieriger haben, eine Arbeitsstelle zu finden.

Attraktives Zielland

Es erstaunt nicht, dass die Schweiz bei vielen Arbeitssuchenden aus dem Ausland als attraktives Zielland auf dem Radar ist. Dieser Trend gefährdet nicht nur unsere eigene Jugend, sondern auch ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land. Über fünfzigjährige Schweizerinnen und Schweizer, welche ihre Arbeitsstelle verlieren, haben grösste Mühe, wieder einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Sie werden durch jüngere und billigere Arbeitskräfte, hauptsächlich aus dem EU-Raum, verdrängt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Gegensteuer können und müssen wir geben, namentlich mit Inländervorrang und eigenständiger Steuerung der Zuwanderung.

Wir sind auf unsere KMU angewiesen, auf solide und gut geführte kleinere und mittelgrosse Unternehmen. Die vielen Firmen, die von innovativen und weitsichtigen Unternehmerpersönlichkeiten unseres Landes geführt werden, sind die Basis unseres Wohlstandes. Wer in der Verantwortung steht, seinen Betrieb in gutem Zustand an die nächste Generation zu übergeben, wird sich weder von kurzfristigem Profit leiten lassen noch seine Entscheide im Hinblick auf den eigenen Bonus treffen. Eine solche Haltung sichert Arbeitsplätze auch in Zukunft und für die nächsten Generationen.

 

 

Weniger Gesetze

Immer mehr Auflagen, Gebühren, Verordnungen und unnötige Anpassungen an das EU-Recht machen unserem Gewerbe, unseren KMU-Betrieben und der Wirtschaft unseres Landes das Leben schwer. All dies bedroht unsere Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie unseren Wohlstand und unsere Sicherheit. Die SVP ist die einzige Partei, die sich konsequent und verlässlich dagegen wehrt. Die SVP redet nicht nur von weniger Gesetzen und Vorschriften, wir erbringen auch den Tatbeweis dazu!

Die Stärke des Wirtschaftskantons Zürich lässt sich gut mit der Leistungsfähigkeit einer Milchkuh vergleichen. Wenn man sie nicht gut pflegt, wird sie eines Tages weniger Milch geben. Dies zum Nachteil aller, die davon leben. Tragen wir gemeinsam Sorge zu unserem schönen Kanton und seiner florierenden Wirtschaft, und kämpfen wir dafür, dass unsere Unternehmen weiterhin von attraktiven Rahmenbedingungen profitieren können und nicht von der zunehmenden Bürokratie erdrückt werden.

 

Nationalrat Bruno Walliser, Volketswil

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