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Tagung Altersvorsorge: Ja zur Rentensicherung – Nein zum Sozialausbau

Zum zweiten Mal bereits hat die SVP des Kantons Zürich eine öffentliche Veranstaltung zur Reform der Altersvorsorge durchgeführt. Hochkarätige Referenten haben eine Standortbestimmung der aktuellen Revision vorgenommen. Sowohl die Vorschläge zur Ersten Säule (AHV) als auch zur Zweiten Säule (BVG) wurden kritisch hinterfragt. Die Konsequenzen, Kostenfolgen und Verbesserungsvorschläge wurden aufgezeigt.

Zum zweiten Mal bereits hat die SVP des Kantons Zürich eine öffentliche Veranstaltung zur Reform der Altersvorsorge durchgeführt. Hochkarätige Referenten haben eine Standortbestimmung der aktuellen Revision vorgenommen. Sowohl die Vorschläge zur Ersten Säule (AHV) als auch zur Zweiten Säule (BVG) wurden kritisch hinterfragt. Die Konsequenzen, Kostenfolgen und Verbesserungsvorschläge wurden aufgezeigt.
Nur der SVP kann es gelingen, einen weiteren Sozialausbau zu stoppen, die Renten zu sichern und damit den sozialen Frieden in der Schweiz zu bewahren.
Podium mit Politikern und Fachexperten
Rund 50 Teilnehmer nahmen in Zürich Affoltern an der Tagung der SVP des Kantons Zürich zur Altersversorgung teil. Geleitet von Markus Binder konnten hochkarätige Referenten verpflichtet werden. Es referierten die Zürcher Nationalräte Toni Bortoluzzi und Alfred Heer, die Ständeräte Alex Kuprecht und Roland Eberle, Martin kaiser vom Arbeitgeberverband, Kurt Gfeller vom Gewerbeverband, Hans Peter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbandes ASIP sowie Andreas Lüthi von der Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe wird mit Unterstützung der SVP-Kantonalpartei ihre wichtige Arbeit weiterführen.
Zur Bewahrung des äusserst erfolgreichen Schweizer Drei-Säulen-Modells stellte die SVP-Arbeitsgruppe folgende sechs Forderungen:

  • Aufteilung der Monsterreform
    Die dringend notwendige und nachhaltige Reform der Altersvorsorge 2020 soll in Teilschritten erfolgen.
  • Anpassung des Referenzalters
    Das Referenzalter muss mittelfristig der Lebenserwartung und den Zinsen am Kapitalmarkt angepasst werden. Die höhere Lebenserwartung ist auch eine Chance für den Arbeitsmarkt.
  • Kein unnötiger Leistungsausbau
    Auf einen teuren und ungerechten Leistungsausbau muss verzichtet werden! Das bisherige Leistungsniveau soll beibehalten werden. Es braucht aber keinen Ausbau mit Mehrkosten zulasten der Wirtschaft.
  • Rasche Senkung des BVG Mindestumwandlungssatzes
    Der viel zu hohe gesetzliche Mindestumwandlungssatz führt bei tiefen Kapitalerträgen und steigender Lebenserwartung zu einer wachsenden Umverteilung von den Aktiven zu den Rentnern. Eine rasche Senkung des Umwandlungssatzes ist zwingend.
    Mittelfristig soll der Umwandlungssatz entpolitisiert werden. Die Kompetenz muss den paritätischen Stiftungsräten (Vertreter der Sozialpartner) der einzelnen Vorsorgeeinrichtungen übertragen werden.
  • Stoppt die Zwangsumverteilung in der Zweiten Säule
    Die systemwidrigen und ungerechten Umverteilungen von Aktiven zu Rentnern, von Jung zu Alt, von gesunden Pensionskassen zu sanierungsbedürftigen muss gestoppt werden. Der Generationenvertrag muss wieder fair sein, indem die Älteren (Rentner) mittragen und die Last nicht allein den Jüngeren (Beitragszahlern) aufgebürdet wird. Das Kapitaldeckungsverfahren in der Zweiten Säule muss als wirkungsvolle Ergänzung der Ersten Säule wieder gestärkt und nicht immer weiter demontiert werden.
  • Echte Schuldenbremse für die AHV
    Zur nachhaltigen Sicherung der AHV-Renten muss eine wirksame Schuldenbremse eingeführt werden. Nach 2020 wird es unumgänglich sein, auf die weiterhin wachsende Lebenserwartung mit einer entsprechend längeren Beitragsdauer zu reagieren. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, bezahlt von den Versicherten, der Wirtschaft und den Rentnern, erfolgt erst dann, wenn die Massnahmen einer substantiellen Schuldenbremse nicht genügend greifen.

Unterlagen der Tagung können hier abgerufen werden:
15-Folien-SVP-ZH-AV-2020.pdf
 

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