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Überfremdete Universität Zürich

Aus der ausführlichen Antwort des Regierungsrates auf eine Anfrage der Zürcher SVP-Kantonsräte Hans-Peter Amrein und Roland Scheck (KR 328/2013) geht unter anderem hervor, dass die Universität Zürich von ausländischen Professoren geradezu überrannt wird. An der Uni Zürich arbeiten lediglich 243 Schweizer Professoren und sage und schreibe 298 ausländische Professoren. Davon stammen allein 193 aus Deutschland.
Während die Universität Zürich in ihrem Jahresbericht 2012 die Anzahl der Studierenden nach Nationalität und Herkunftsland auflistet, fehlte eine solche Statistik für den Lehrkörper völlig. Die SVP des Kantons Zürich hat sich in der Vergangenheit schon mehrmals über die Informationspolitik der Universität Zürich gewundert. Der von Frau Regierungsrätin Regine Aeppli, SP, präsidierte Universitätsrat weigert sich jeweils, bei Berufungen die Nationalität des neu berufenen Professors oder der neu berufenen Professorin anzugeben. Während früher in den Univerzeichnissen die Nationalität der Lehrenden mitgeteilt wurde, fehlt diese heute völlig.
Es ist der Hartnäckigkeit der SVP zu verdanken, dass diese Zahlen nun der Öffentlichkeit bekannt werden. Der von der SVP mehrmals angeprangerte „deutsche Filz“ an der Uni wird damit bestätigt. Die SVP sorgt sich um die Zukunft der Universität. Die Universität Zürich genoss in der Vergangenheit im In- und Ausland ein sehr hohes Ansehen. Bei den internationalen Hochschul-Rankings war die UZH in der Vergangenheit immer unter den Top 100 Universitäten. Das vielbeachtete Hochschulmagazin Times Higher Education hat vor kurzem sein jährliches internationales Universitätsranking veröffentlicht. Die Schweizer Universitäten schneiden mittelmässig ab, sieben schweizerische Universitäten rangieren unter den Top 200.
Die SVP ist dezidiert der Meinung, dass auch an der Universität Zürich Transparenz herrschen muss und fordert deshalb den Universitätsrat auf, ab sofort und regelmässig die Nationalität der neu berufenen Professorinnen und Professoren bekannt zu geben. Am 9. Februar kann das Schweizer Volk zudem diesen Machenschaften einen Riegel schieben. Mit dem Ja zur Initiative „gegen Masseneinwanderung“ wird zumindest das Bewusstsein geschaffen, dass es nicht für jeden neuen Job in der Schweiz einen Ausländer braucht. Auch nicht an der Universität Zürich.

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