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Worte des Kampagnen-Leiters BGI

Begrenzungsinitiative – die falschen und die unsichtbaren Minenfelder

  1. Teil – die falschen Minenfelder. „Tarnung und Täuschung“ gehört seit jeher zur militärischen Taktik. Die Anwendung dieser Methode zeichnet sich durch ihre Effizienz und den verhältnismässig bescheidenen Aufwand aus. Es reicht eine einfache Holztafel mit der Aufschrift „Achtung Minenfeld“. Angebracht vor einer engen Geländepassage ohne Ausweichmöglichkeit, wurden in der Vergangenheit immer wieder ganze militärische Verbände damit aufgehalten. Eine simple Warnung genügte, um die geplante Wirkung zu erzielen. Ob nun hinter der Holztafel tatsächlich Minen vergraben waren oder nicht, machte keinen Unterschied. Erst wenn das Gelände untersucht war, konnte der Verband seinen Marsch fortsetzen. Auch in unserer Politik wird dieses Mittel immer wieder eingesetzt. 1992 vor der EWR-Abstimmung schrieben die Befürworter auf die Holztafel: „Achtung, die Schweiz wird den wirtschaftlichen Anschluss verlieren“. 28 Jahre später, trotz des Neins zum EWR Beitritt, gehört die Schweiz zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Ländern dieser Welt. Heute nun, holen die Gegner der Begrenzungsinitiative die gleiche Holztafel mit der gleichen Aufschrift wieder hervor und versuchen damit erneut die Bevölkerung zu täuschen. Um falsche Minenfelder zu erkennen muss man sich auf dessen Inhalt fokussieren. Ideologie statt Realität sowie Meinungen statt Fakten sind die entlarvenden Indikatoren, die es in den kommenden Wochen zu erkennen gilt.
  2. Teil – die unsichtbaren Minenfelder. „Menschen gehen den Dingen, die sie nicht auf sich zukommen sehen, nicht aus dem Weg.“ (Zitat von Richard Buckminster Fuller, Autor, 1981) In der Debatte um die Begrenzungsinitiative ist dieses bald 40-jährige Zitat aktueller denn je. Die Nettozuwanderung von 1 Million Menschen in den letzten 13 Jahren sowie deren zunehmenden negativen Auswirkungen (Minenfelder) wie Altersarbeitslosigkeit, Dichtestress, unbezahlbarer Wohnraum, permanenter Stau im Individualverkehr oder die masslose Zubetonierung der Grünflächen, werden von den Gegnern der Begrenzungsinitiative sowie den Mainstream-Medien verniedlicht und unsichtbar argumentiert. Obwohl die Tatsache, plus 1 Million Menschen in 13 Jahren, eine eindeutige Warnung ist, wird diese noch zu wenig als eine solche erkannt. Solange noch eine Mehrheit der Bevölkerung keinen unmittelbaren und einschneidenden Schaden nimmt, bleiben die bereits vorhandenen Minenfelder weiterhin unsichtbar.
    3. Teil – Fazit und Apell. Wann immer die EU-Befürworter in den letzten 28 Jahren eine positive oder negative Prognose abgegeben haben, lagen sie falsch und das Gegenteil ist eingetroffen. Die Fakten der Vergangenheit, die Realität der Gegenwart sowie die objektive Risikobeurteilung der Zukunft sprechen eine klare Sprache. Um die Schweiz und ihre Bevölkerung für eine weiterhin erfolgreiche und kompetitive Zukunft zu rüsten, braucht es am 27. September ein JA zur Begrenzungsinitiative.

Es bleiben uns noch knapp 90 Tage, um die falschen Minenfelder zu erkennen sowie die unsichtbaren Minenfelder sichtbar zu machen. Hierbei gilt es drei einfache Dinge zu tun: 1. Die eigene Meinung aktiv nach aussen tragen. 2. Die eigene Meinung mit einfachen Beispielen erklären. 3. Nicht aufhören damit. Für ein JA zur Begrenzungsinitiative müssen wir wie im Jahr 1992 wiederum bereit sein, länger zu laufen, härter zu arbeiten und mehr zu geben als alle anderen. Auf unserer Holztafel steht klar und unmissverständlich: „Zu viel ist zu viel!“ Tragen wir diese Botschaft in den kommenden 90 Tagen hinaus und markieren wir damit die echten Minenfelder.

 

 

Michael Trachsel Gemeinderat Feuerthalen

 

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#zürcher bote
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