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Natur nicht durch Windparks zerstören

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Ausgangslage?

Die Energiestrategie des Bundes ist gescheitert. Das Resultat dieser unrealistischen Politik ist eine sich abzeichnende Strommangellage. Eine Strommangellage hätte existenzbedrohende Folgen für die Menschen, die Arbeitsplätze und den Wohlstand. Erneuerbare Energien, die stark wetterabhängig sind und keinen stabilen Grundstrom liefern, können die bewährte Atom- und Wasserkraft ergänzen, aber nicht ersetzen. Die Windparkoffensive, die der grüne Baudirektor Neukom plant, kann maximal 7 % des aktuell im Kanton Zürich benötigten Stroms produzieren. Die negativen Folgen wären aber zahlreich.

Die negativen Auswirkungen

  • Verschandelung der Landschaft: Die Pläne, den windschwachen Kanton Zürich mit 120 bis zu 230 Metern hohen Windturbinen zuzubauen, inklusive Anfahrtsschneisen durch bewaldetes Gebiet, Hochspannungsleitungen und massive Betonsockel, haben massive negative Folgen für Mensch und Umwelt zur Folge. Insgesamt werden dadurch pro Windkraftanlage 1 bis 2 Fussballfelder Waldfläche gerodet.
  • Aushebelung der Demokratie: Gegen den massiven Eingriff in die Schweizer Landschaft regt sich Widerstand in vielen Gemeinden. Obwohl das Bundesgericht vor weniger als einem Jahr entschieden hat, dass Gemeinden Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und bewohnten Gebäuden einführen dürfen, widersetzt sich der «grüne» Baudirektor diesem Entscheid und möchte die Windkraftpläne ohne Einbezug der Bevölkerung aufzwingen.
  • Unzuverlässige, teure Stromproduktion: Windkraftwerke produzieren nur, wenn der Wind bläst. Ein Blick nach Deutschland zeigt Erschreckendes: Am November 2022 beispielsweise waren die Windräder in Deutschland nur gerade zu 6 % ausgelastet, lieferten also nur einen Bruchteil der Leistung. Zwei Drittel des Stroms an diesem Tag mussten mit Kohle und Gas produziert werden.

Das möchte die SVP

Die SVP will eine sichere, zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung:

  • Die inländische Energieproduktion muss zügig erhöht Wasserkraft und Speicherkapazitäten – und ergänzend die Solarenergie – sind ohne Bewilligungsschikanen auszubauen.
  • Für die kurzfristige Versorgungssicherheit müssen fossile Energieträger im Einsatz bleiben.
  • Das Technologieverbot ist aufzuheben. Technologische Weiterentwicklungen sind zu unterstützen. Der Ersatz der bestehenden Kernkraftwerke durch Reaktoren der neusten Generation sind aktuell der einzige Ausweg.
  • Private und Unternehmen, die in inländische Energieproduktion investieren und mit eigenen Mitteln ihren Energieverbrauch optimieren, müssen von Vorschriften und Regulierungen entlastet werden.

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