Vorschriften und Detailvorgaben – die linken Totengräber der Vereinskultur
Der grünrote Stadtrat von Uster hat sich eine Nachhaltigkeitsstrategie gebastelt, die unter anderem bei Veranstaltungen mehrere Nachhaltigkeitsmassnahmen enthält, zum Beispiel Mehrwegbecher. Künftig sollen bei Veranstaltungen in Uster immer mehr solche Nachhaltigkeitsmassnahmen umgesetzt werden. Es sind aber auch diverse weitere Regulierungen, Einschränkungen und Hürden zu spüren, wenn man in Uster etwas organisieren oder als Teilnehmer mit einem Stand oder Ähnlichem mitwirken will.

Die Anforderungen an Veranstaltungsteilnehmer steigen stetig, die Freiwilligenarbeit wird dadurch immer stärker belastet. Bild: Verein OK Stadtfest Uster
Aktuell ist das im September stattfindende Stadtfest von Uster ein solch trauriges Beispiel. Unser Parteipräsident, Gemeinderat und Mitorganisator des SVP-Vereinsstandes am Stadtfest Uster, Daniel Schnyder, meint dazu: «Als Mitorganisator erlebe ich hautnah, was es heute für einen Verein bedeutet, an einem städtischen Grossanlass teilzunehmen. Im Vergleich zum letzten Stadtfest vor zehn Jahren, als vieles noch pragmatischer und unkomplizierter gehandhabt wurde, hat sich das Umfeld grundlegend verändert. Damals stand das Gemeinsame im Vordergrund – die Freude, sich als Verein zu zeigen, unkompliziert dabei zu sein und mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Heute dominieren Vorschriften, Sicherheitskonzepte, Zufahrtssperren und logistische Detailvorgaben. Der gesellschaftliche Wandel – mit gestiegener Sensibilität für Sicherheit, Umweltstandards und Verantwortung – ist spürbar. »
Vereine am Anschlag
Doch dieser Wandel hat auch seinen Preis: Die Anforderungen steigen stetig, die Freiwilligenarbeit wird dadurch nicht gestärkt, sondern immer stärker belastet. Das geplante Mehrwegbecher- Konzept ist ein typisches Beispiel. Es mag ökologisch sinnvoll sein, bringt aber für Vereine, die auf ehrenamtliche Helfer angewiesen sind, zusätzlichen organisatorischen Aufwand – ausgerechnet bei einem Anlass, der wieder «ein Fest für alle» sein will. Besonders nachdenklich stimmt, dass sich mehrere namhafte Vereine nach der Informationsveranstaltung des Veranstalters gegen eine Teilnahme entschieden haben. Das ist ein deutliches Zeichen, das man politisch ernst nehmen muss – insbesondere bei einem Fest unter dem Motto «Mir sind Uschter!», das genau auf diese Vereine angewiesen wäre. Wer sich wünscht, dass Vereine und Bevölkerung an einem solchen Anlass sichtbar und engagiert teilnehmen, muss auch bereit sein, die Rahmenbedingungen realistisch und verhältnismässig zu gestalten – nicht mit immer neuen Hürden, sondern mit Vertrauen in die Vernunft der Beteiligten.
Uster on Ice – ein Beispiel für gescheiterte Veranstaltungsfreude
In Uster ging bereits dem einen oder anderen Event die Puste aus. Bestes Beispiel war Uster on Ice. Die zwingend notwendige Verlängerung von acht auf zwölf Betriebswochen aus finanzieller Sicht des Veranstalters hatte im Bewilligungsprozess aufgrund der verlängerten Laufzeit den Wechsel von einer Veranstaltungs- hin zu einer Baubewilligung zur Folge! Der linke Stadtrat von Uster mit seiner SP-Stadtpräsidentin Barbara Thalmann und dem Bauvorstand Stadtrat Stefan Feldmann, ebenfalls SP, zogen dem Verein Uster on Ice den Boden unter den Füssen weg. Auf der Homepage des Vereins steht: «…Damit verbundene Anforderungen und Massnahmen im ordentlichen Bauverfahren an Veranstalter und Veranstaltungsgelände stellten für den Verein in der Summe letztendlich eine zu grosse Hürde dar. Der Verein Uster on Ice hat sich deshalb entschieden, die fortgeschrittenen Vorbereitungsarbeiten einzustellen. Die Suche nach alternativen Standorten blieb wegen der Kurzfristigkeit leider ergebnislos… Mit grossem Bedauern mussten wir uns nun gegen die Fortführung von Uster on Ice entscheiden.»
SVP wählen – Tue Gutes und sprich darüber
Damit solche «Bodigungen» von Vereinen und Anlässen in Uster aufhören, braucht es eine starke SVP, welche die traditionellen Werte inklusive der Pflege der Vereinskultur nicht nur hochhält, sondern schützt und gedeihen lässt. Die SVP ist die einzige Partei, welche sich konsequent der staatlichen, einengenden Regulierungsflut widersetzt. In circa neun Monaten sind vielerorts im Kanton Zürich, so auch in Uster, kommunale Wahlen. Sprechen Sie in Ihrem Umfeld von diesen Problemen, machen Sie die Leute darauf aufmerksam, dass die linke Politik, oft mit Unterstützung aus der Mitte bis in die FDP, unser tägliches Leben bereits im Kleinen drangsaliert. Trotz diesen unschönen Gegebenheiten freuen wir uns, Sie, liebe Leser und Parteimitglieder, nach einem schönen Sommer an unserem SVP-Stand am Stadtfest Uster vom 5. bis 7. September 2025 begrüssen zu dürfen. Die SVPUster bietet im September noch mehr: Kommen Sie Ende Monat, am 28. und 29. September, ans traditionelle SVPSchiessen der SVP des Kantons Zürich, ebenfalls in Uster. Bereits jetzt «Guet Schuss!» und vergessen Sie nicht: Kultur und Tradition sind einer unserer Grundpfeiler.