Kann Frauenfussball die Welt verändern?
Seit Monaten trommelt der Zürcher Stadtrat für die Frauenfussball-Europameisterschaft: verschiedenen Kunst- und Kulturprojekten, Public Viewings und Strassenfeste werden angekündet.

Bildlegende: Unmengen an Geld und ein riesiges Tamtam um ein Team, das gegen 14-jährige Jungs 1:7 verliert. Bild: Blick
Ja natürlich! Zumindest in der Stadt Zürich. Dies muss glauben, wer in der Stadt Zürich wohnt. Denn seit Monaten trommelt der Zürcher Stadtrat für die Frauenfussball-Europameisterschaft: mit verschiedenen Kunst- und Kulturprojekten, Public Viewings und Strassenfeste werden angekündet. Dies, obwohl die Stadt Zürich nicht einmal Hauptaustragungsort ist – der Final findet nicht bei uns statt; lediglich fünf Spiele. Doch die linke Stadtregierung ist mit missionarischem Eifer unterwegs.
Künstlich erzeugter Hype
Als Einwohnerin der Stadt bin ich nun überzeugt, dass Frauenfussball der feministische Befreiungsschlag für uns Frauen ist. Frauenfussball beseitigt alle angeblichen Nachteile und Ungerechtigkeiten, welche wir Frauen in unserem Leben erleiden. Aus diesem Grund ist das viele Steuergeld, welches rund um diesen Frauen-Sportevent ausgegeben wird, gut investiertes Geld. Spass beiseite! Natürlich ist dieses Aufbauschen allzu durchsichtig. Die Ideologie hört beim Stadtrat nicht einmal mehr beim Sport auf. Um das ideologisch- feministische Überdrehen aufzuzeigen, wird die SVP im Gemeinderat einen entsprechenden Vorstoss einreichen. Wir werden danach fragen, wie viel Geld die Stadt für das ganze Tamtam rund um das Frauen-Fussballturnier ausgegeben hat und in welcher Form und wie gross das Engagement der Stadt Zürich für die (Männer-)Eishockey- Weltmeisterschaft in Zürich im Jahr 2026 sein wird.
Lockeres Geld für Frauenfussballfeste – und knallharte Politik gegenüber Gewerbe und Gastronomie. Derzeit ist Beunruhigendes in Planung: Ganze Quartiere, aktuell im Kreis 4, sollen als Quartierblöcke völlig vom Verkehr befreit werden. Dies, obwohl schon Tempo 30 herrscht und der Autoverkehr die Anwohner nicht stört. Gewerbetreibende schlagen Alarm: Ohne Erreichbarkeit per Auto keine Kundschaft, ohne Kundschaft kein Überleben. Doch das scheint dem Stadtrat egal zu sein.
Rote Karte für Stadträtin Brander
Knallharte Politik wird auch gegenüber uns Bürgern gemacht. Stadträtin Simone Brander hat die beliebten und gut genutzten Entsorgungsgutscheine «entsorgt» – mit der Folge, dass alte Möbel, Matratzen, Spielsachen, Bücher, etc. auf Zürcher Trottoirs landen. Eine saubere Stadt sieht anders aus. Dies hat auch die Mehrheit des Stadtparlamentes so gesehen und sich gewehrt. Mit der Folge, dass Stadträtin Brander den Stopp der Entsorgungsgutscheine nun juristisch erstreiten will. Gesunder Menschenverstand schaltet sich ein: Warum ein System aufheben, dass bestens funktioniert? Die Antwort lässt sich nur mit der Ideologie-Brille der Linken verstehen: Die Stadtbewohner fahren mit dem Auto in die Kehrichtverbrennungsanlage zum Entsorgen – pfui! Und: neue Möbel, einen neuen Fernseher oder eine neue Kaffeemaschine anschaffen, ebenfalls pfui!
Das Abschaffen der Entsorgungsgutscheine ist nichts Geringeres als eine stadträtliche Erziehungsmassnahme. Genauso wie das steuergeldfinanzierte Inszeniere