Der Bund spart bei unserer Jugend – aber hat Milliarden für die Welt

Die SVP des Kantons Zürich nimmt mit Empörung zur Kenntnis, dass der Bund ab 2026 die Beiträge an das erfolgreiche Sportförderprogramm Jugend+Sport (J+S) um 20 Prozent kürzen will. Während in Bern scheinbar unbegrenzt Geld für Entwicklungshilfe, internationale Programme und die Ukraine vorhanden ist, wird bei der eigenen Jugend der Rotstift angesetzt. Ganz nach dem Motto: Sparen bei «eusne Lüüt» und das Gesparte im Ausland verschleudern.
Wie aus der Antwort der Regierung zur Anfrage 767 aus dem Zürcher Kantonsrat zu entnehmen ist, treffen die Sparabsichten auch den Kanton Zürich markant. Dazu Kantonsrat und Parteipräsident Domenik Ledergerber: «Die Prioritätensetzung des Bundes ist völlig verfehlt. Die geplanten Kürzungen treffen ehrenamtlich geführte Breitensportvereine, die im Kanton Zürich eine tragende Rolle für Gesundheitsförderung, sinnvolle Freizeitgestaltung und gesellschaftlichen Zusammenhalt spielen.» Allein im Kanton Zürich sind rund 1’600 Vereine mit über 200’000 Kindern und Jugendlichen betroffen. Der Ausfall von über drei Millionen Franken schwächt direkt das freiwillige Engagement und die Nachwuchsförderung.
Die SVP des Kantons Zürich unterstützt Regierungsrat Mario Fehr in seinem entschlossenen Einsatz gegen diese Kürzungen. Kantonsrat Daniel Wäfler hält fest: «In der heutigen Zeit gilt es, den Gedanken einer körperlichen Ertüchtigung der Jungen nicht aus den Augen zu verlieren. Die Förderung der Leistungsfähigkeit und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes sind nach wie vor sehr wichtige Aufgaben von J+S. Ausgerechnet dort zu kürzen, steht im Widerspruch zu den Sicherheitsbedürfnissen der Bevölkerung und der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz.»
Die SVP fordert den Bund auf, seine Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung wahrzunehmen. Wer bei der Jugend spart, gefährdet die Zukunft unseres Landes – sportlich, gesellschaftlich und sicherheitspolitisch.