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Wichtiger Sonntag

Der vergangene Sonntag war ein bedeutender Tag für den Kanton Zürich – wegweisend für die Zukunft.

Während gewisse Kreise am Weltfrauentag demonstrieren, zelebrieren wir unsere Traditionen. Bild: Tobias Infortuna

Es war von grösster Wichtigkeit, dass sich möglichst viele Leute an diesem Sonntag aktiv beteiligten. Es war nämlich der Internationale Frauentag. Wie, was meinen Sie? Es war Wahl- und Abstimmungssonntag? Ja, richtig, aber ich bitte Sie, Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, Wahlen und Abstimmungen seien wichtiger als der Frauentag? Eben. Der Frauentag geht auf die Revolution in Russland im Jahr 1917 zurück. Eine schöne sozialistische Sache also, nur mit mehr Gewalt. So auch in Zürich, wo vermummte Demonstrantinnen auch in diesem Jahr ihrer Zerstörungswut freien Lauf liessen. Allerdings bereits am Samstag, denn der Sonntag ist in den besetzten Häusern, in denen die Krawallmacherinnen wohnen, dem gemütlichen Beisammensein gewidmet. Ausserdem muss dann der Sonntagsfleischersatzbraten zubereitet werden.

Am Frauentag wird gefordert: mehr Lohn für Frauen, mehr Frauen in den Chefetagen und mehr Frauen in der Politik. Inzwischen steht der Frauentag aber auch zunehmend im Zeichen des Islams. Klar, im Islam haben die Frauen kaum Rechte. Gut also, dass dagegen demonstriert wird, denken Sie. Da liegen Sie allerdings falsch. Die linken Frauen setzen sich nämlich für ein Land Palästina mit radikalem Islam und gegen die Beseitigung des Terrorregimes im Iran ein. Ja, das kann man nicht verstehen, aber zum Glück gibt es die Medien, die diesen Widerspruch für uns «einordnen». So konnten wir lernen, dass der Frauentag in Zürich friedlich verlief und dass Frauen mit Kopftuch eine positive Weiblichkeit ausstrahlen, was man auch anhand der Miss- Germany-Wahl erkennen könne, bei der in diesem Jahr gleich zwei Frauen mit Kopftuch im Finale stehen.

Vielerorts werden den Frauen am Frauentag Blumen geschenkt. Das kommt bei den protestierenden – also linken – Frauen allerdings gar nicht gut an, weil schöne Blumen dem Ernst des Themas nicht gerecht würden. Das ist immerhin eine hervorragende Ausrede, wenn Sie wieder einmal vergessen, Ihrer Frau Blumen mitzubringen: «Ich wollte ja Blumen bringen, aber das würde dem Ernst des Themas nicht gerecht!» Vielleicht müssen Sie dann zwar auf dem Sofa schlafen, aber dafür wissen Sie, dass Sie moralisch gesehen alles richtig gemacht haben. Ihnen ist gerade eingefallen, dass in der Schweiz doch der 14. Juni der Frauentag sei? Nein, dann ist der Frauenstreiktag, das ist wieder etwas ganz anderes. Am Frauentag wird protestiert und am Frauenstreiktag wird… Ja, richtig, es wird auch protestiert – aber mit violetten T-Shirts!

So, liebe Frauen, jetzt wieder ab in die Küche, der Sonnenuntergang, auf den wir während des Ramadans warten müssen, um essen zu dürfen, ist bald da.

Abgesehen vom Frauentag ereignete sich am letzten Sonntag nichts, worüber man berichten müsste.

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