Fachkräftemangel
Ein Wort ist in aller Munde: Fachkräftemangel. Ist Ihnen schon aufgefallen, seit wann wir davon reden? Seit die Personenfreizügigkeit mit der EU in Kraft trat (2007). Seitdem herrscht der Fachkräftemangel. Seitdem strömen jährlich Zehntausende Einwanderer in die Schweiz.

Wir müssen diese unkontrollierte, schädliche Zuwanderung wieder in normale Bahnen lenken. Bild: SVP Kanton Zürich
Unser Land ist attraktiv und beliebt. Das spricht für die Schweiz und auf diese Attraktivität können wir stolz sein. Beliebt ist unser Staat nicht zuletzt wegen der grosszügigen Sozialleistungen, die er bereithält. Die Sozialleistungen, die Bildung und die Infrastruktur sind hochkarätig und die medizinische Versorgung hervorragend. Weshalb fehlen dann so viele Fachkräfte? Von zehn Zugewanderten kommen fünf in den Arbeitsmarkt, die Hälfte (2,5 Personen) davon in den Privatsektor, die andere Hälfte in die öffentliche Verwaltung. Die restlichen fünf Personen sind Familiennachzug oder Menschen, die sich bei uns ausbilden lassen. Von diesen fünf Personen arbeitet eine Person im medizinischen Bereich. Die restlichen beanspruchen diesen Bereich als Patienten. Denn auch sie müssen zum Arzt und Zahnarzt, in die Therapie oder brauchen Pflege. Sie brauchen auch Wohnungen, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Strassen und die Bahn. Folglich leiden wir alle unter dem Dichtestress.
Der Bürger hat nichts von der Zuwanderung
Das Bruttoinlandprodukt (BIP) steigt insgesamt, aber pro Kopf stagniert das BIP. Wir profitieren also nicht von der Zuwanderung. Auf dem Arbeitsmarkt haben es Einheimische immer schwieriger, eine Arbeitsstelle zu bekommen. Für gewisse Arbeitgeber ist es günstiger, aus dem grossen EU-Pool eine «Fachkraft » zu rekrutieren. Bringt der Arbeitnehmer dann die gewünschten Resultate nicht, kann er entlassen werden und von der Arbeitslosenversicherung oder von der Sozialhilfe profitieren.
Endlos-Spirale: Zuwanderung fördert Zuwanderung
Das Argument, dass wir die Zuwanderung für die Finanzierung der AHV brauchen, greift ebenfalls nicht. Auch die vielen Zugewanderten werden einmal Anspruch auf eine Rente haben. Wer soll dann all dies finanzieren? Noch mehr Zuwanderung? Das läuft auf ein nie endendes Schneeballsystem hinaus. Aus logischen Gründen sind Schneeballsysteme in der Schweiz verboten.
Qualität statt Quantität
Es ist ja nicht so, dass wir keine Einwanderung in unser Land wollen. Aber wir müssen sie wieder selbst kontrollieren können. Ausserhalb der EU tun dies alle Länder dieser Erde. Einwanderungsländer wie die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Australien regeln dies mit einem Punktesystem. Je dringender eine Berufsgattung gebraucht wird, desto besser stehen die Chancen auf ein Visum.
Probleme, wo man hinsieht
Mit dem hohen Tempo der Zuwanderung kommt die Infrastruktur nicht nach. Bahn, Strasse, Schulen und Krankenhäuser hinken immer hinterher. Die Zubetonierung unseres Landes schreitet rasant voran, während die Lebensqualität vielerorts abnimmt.
Die Finanzierung des Gesundheitssystems ist ebenfalls eine Sache. Während wir Einheimischen seit der Geburt Krankenkassenprämien bezahlt und das System aufgebaut haben, haben Zugewanderte ab dem ersten Tag Anspruch auf die gesamten Leistungen.
Auch die 400 000 Grenzgänger lindern den Fachkräftemangel nicht. Aufgrund der hohen Löhne steht die Teilzeitarbeit hoch im Kurs. Mittlerweile braucht es für eine 100-Prozent-Stelle 1,3 Arbeitnehmende.
Der Wohnungsbau hinkt dem Zustrom der Menschen in unser Land hinterher, weshalb viele unter der Wohnungsknappheit leiden. Und jedes Gut, das knapp ist, wird unweigerlich teurer.
Milton Friedman sagte schon: Man kann entweder eine freie Zuwanderung tolerieren oder ein Sozialstaat sein. Beides geht nicht.