Ist das schon Diskriminierung?
Willkommen im Jahr 2026. Mehrere Frauen sagen, sie fühlen sich unwohl. Früher hätten sich selbsternannte Feministinnen schützend vor sie gestellt. Heute wird zuerst geprüft, wer dieses Unwohlsein ausgelöst hat. Passt die Person ins linke Opfer-Ranking, haben wir Frauen eben Pech gehabt.

Die Eskalation im Berner Marzilibad verdeutlicht die Absurdität der ganzen Gender-Thematik. Bild: Adobe Stock
Genau das zeigt der Vorfall im Berner Marzilibad. Mehrere Frauen fühlten sich im FKK-Frauenbereich unwohl, weil sich dort eine Person mit männlichem Geschlechtsteil und Bart aufhielt. Das Badpersonal forderte die Person auf, den Frauenbereich zu verlassen. Statt der Aufforderung Folge zu leisten, musste die Polizei aufgeboten werden. Die Situation eskalierte derart, dass eine Polizistin verletzt wurde.
Es ist nicht der einzige Wahnsinn: Die Stadt Bern entschuldigt sich bei der Person, die für wenige Franken ihren Geschlechtseintrag im Pass ändern konnte. Und nicht etwa bei den Frauen, deren Schutzraum missachtet wurde. Nicht bei der verletzten Polizistin. Nein – beim Verursacher des Eklats. Ist es jetzt schon diskriminierend, wenn man als Frau in einem FKK-Frauenbereich keinen Penis sehen will?
Frauen haben jedes Recht, auf ihre geschützten Räume zu bestehen. Wer sich im FKK-Frauenbereich unwohl fühlt, weil dort ein biologischer Mann mit männlichen Geschlechtsmerkmalen anwesend ist, muss sich dafür weder rechtfertigen noch belehren lassen. Das ist kein Hass, keine Phobie und keine Intoleranz. Das ist schlicht gesunder Menschenverstand. Ausgerechnet die politische Linke will Frauen heute erklären, was sie zu fühlen haben. Dieselben Kreise, die jahrzehntelang von «Safe Spaces» und «Believe Women» predigten, erklären Frauen plötzlich, sie müssten ihre Grenzen gefälligst überwinden.
Feminismus? Offenbar nur, solange er der eigenen Ideologie dient. Der Schutz unserer Frauen wird dem Zeitgeist geopfert. Die Sache ist glasklar: Frauenräume sind für Frauen. Wer Frauen das Recht abspricht, sich in ihren eigenen Schutzräumen sicher zu fühlen, ist nicht ganz bei Trost. Die Linken haben den Feminismus nicht weiterentwickelt – sie haben ihn verraten.
Wir machen bei diesem Irrsinn nicht mit. Wir stehen auf der Seite der Frauen. Ohne Sternchen. Ohne ideologische Verrenkungen. Und ohne uns dafür zu entschuldigen.