Die Schule wird handyfrei
Der Zürcher Kantonsrat hat heute das Postulat KR-Nr. 367/2025 von SVP und EDU überwiesen: Die Zürcher Volksschule wird handyfrei. Die SVP-Fraktion setzt sich damit durch.

In der Schule braucht es Ruhe und Fokus statt Ablenkung durch Smartphones. Bild: SVP Schweiz
Die Schule muss wieder ein Ort des Lernens sein und nicht der Dauerablenkung. Wer lesen, rechnen und denken soll, braucht Ruhe und Konzentration. Das Smartphone in der Schule verhindert genau das.
Die Faktenlage ist erdrückend. Eine US-Langzeitstudie mit über zehntausend Kindern weist bei jungen Smartphone-Nutzern dreissig Prozent mehr Depressionen nach, dazu mehr Schlafmangel und mehr Übergewicht. Waadt, Nidwalden, Aargau, Wallis, Basel-Stadt und Freiburg haben längst gehandelt – und kein einziger dieser Kantone ist davon wieder abgerückt.
«Bisher musste jede Schule diesen Streit allein austragen. Damit ist jetzt Schluss», sagt Tobias Weidmann, SVP-Fraktionspräsident und Erstunterzeichner des Postulats. «Wir nehmen den Lehrpersonen den Konflikt ab – und den Eltern den Druck, ihrem Kind ein Smartphone zu geben, das sie ihm gar nicht geben wollen.»
Kantonsrat Markus Bopp ergänzt: «Alle sind sich einig: Wir wollen keinen Alkohol und kein Nikotin auf den Schulhöfen. Genau gleich sollte die Gesellschaft das Handy vom Schulgelände fernhalten.»
Kantonsrat Roger Cadonau (EDU) hält fest: «Ein Verbot während des gesamten Aufenthalts an der Schule schafft endlich klare Verhältnisse. Es bringt zurück, was unsere Schule braucht: Ruhe, Fokus und echte Pausen.»
Die SVP-Fraktion hat dieses Anliegen von Anfang an getragen und erwartet vom Regierungsrat eine rasche Umsetzung. Eine Gesetzesrevision braucht es dafür nicht.