Darum geht es am 14. Juni
Immer wieder wird kolportiert, dass nur die Zuwanderung die Probleme der Wirtschaft und der AHV lösen könne. Seit 2002 ist das Freizügigkeitsabkommen mit der EU in Kraft und hat unsere Gesellschaft massiv verändert.

Die Mehrheit der Kriminaldelikte wird von Ausländern begangen. Bild: eigene Darstellung, Quelle: Kanton Zürich
Seither ist die Zahl der Ausländer von 1.5 auf 2.5 Millionen gewachsen. Rechnet man noch die 900’000 Eingebürgerten hinzu, leben rund 3.4 Millionen «Nicht-Eidgenossen» in der Schweiz. Auch die Grenzgänger haben sich seither auf über 400’000 Personen um das Zweieinhalbfache erhöht. Und was heisst das für die AHV?
Im Moment beziehen rund 2.9 Millionen Personen eine AHV-Rente. Fast eine Million Renten, also rund 34 Prozent, fliessen ins Ausland. Dies bedeutet, dass 2024 rund 7.5 Milliarden Franken aus der AHV ins Ausland überwiesen wurden.
Die Masseneinwanderung der letzten 15 Jahre hat Europa und insbesondere die Schweiz vor Herausforderungen gestellt, die in der öffentlichen Debatte oft verdrängt oder moralisch delegitimiert werden. Während kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Impulse gern hervorgehoben werden, bleiben die messbaren negativen Folgen für Sicherheit, Wohnungsmarkt und Sozialsysteme weitgehend unbeleuchtet. Dabei handelt es sich nicht um Vorurteile, sondern um empirische Realitäten, die sich in offiziellen Statistiken widerspiegeln. Eine ehrliche Analyse darf diese nicht ignorieren.
Kriminalität wird importiert
Im Bereich der Kriminalität zeigt sich die überproportionale Belastung durch bestimmte Zuwanderergruppen. In der Schweiz stellten Ausländer 2025 bei einem Bevölkerungsanteil von rund 27 Prozent etwa 58 Prozent aller polizeilich Beschuldigten. Besonders stark überrepräsentiert sind Asylsuchende und Personen aus bestimmten Herkunftsregionen bei Gewalt- und Eigentumsdelikten. Ähnliche Muster zeigen sich in Deutschland: Ausländer (ca. 15 Prozent der Bevölkerung) machten 2024 41.8 Prozent der Tatverdächtigen aus – und selbst ohne reine Ausländerrechtsdelikte noch 35.4 Prozent. Seit 2015 hat die Zuwanderung die Kriminalitätsbelastung in Städten spürbar erhöht, insbesondere bei Messerstechereien, Gruppengewalt und Sexualdelikten. Das ist keine Frage von «Rasse», sondern von kultureller Prägung, Bildungsniveau, Selektion der Zuwanderer und fehlender Integrationsbereitschaft bei Teilen der Gruppe. Die Folge: höhere Opferzahlen unter Einheimischen, überlastete Polizei und ein sinkendes Sicherheitsgefühl in Quartieren, in denen früher niemand die Tür abschliessen musste.
Wohnungsnot stoppen heisst Zuwanderung steuern
Weiter führt Bevölkerungswachstum durch Einwanderung zu einer Wohnungsnot. In der Schweiz wächst die Bevölkerung seit Jahren fast ausschliesslich durch Netto-Zuwanderung. Allein 60 Prozent der zusätzlichen Wohnraumnachfrage gehen auf Migration zurück. In Zürich und anderen Agglomerationen liegt die Leerstandsquote bei mageren 1.3 Prozent, während Mieten und Immobilienpreise weiter explodieren. Familien mit mittlerem Einkommen werden aus den Städten verdrängt, junge Schweizer finden keine bezahlbare Wohnung mehr. Die Infrastruktur – Schulen, Krankenhäuser, Verkehr – kommt mit dem Tempo nicht mit. Masseneinwanderung ohne gleichzeitigen massiven Wohnungsbau ist ein Rezept für soziale Spannungen: Konkurrenz um knappen Wohnraum, steigende Nebenkosten und ein Gefühl der Überfremdung in den eigenen Vierteln. Politiker sprechen von «Wohnungsbauprogrammen», während die Zahlen zeigen, dass der Zuzug schneller ist als jeder Neubau.
Einwanderung direkt ins Sozialsystem
Zudem birgt die Belastung der Sozialsysteme massive Gefahr für die fiskalische Nachhaltigkeit. Die Kosten für Asyl- und Sozialhilfe belaufen sich in der Schweiz auf Milliarden von Franken – pro Jahr. Viele Zuwanderer aus Nicht-EU-Ländern bleiben langfristig auf Transferleistungen angewiesen – die Erwerbsbeteiligung ist bei Asylgruppen deutlich niedriger als bei Arbeitsmigranten. In Deutschland rechnen seriöse Studien (etwa von Bernd Raffelhüschen) mit einem langfristigen fiskalischen Defizit in Billionenhöhe allein durch die Zuwanderung seit 2015. Die Schweiz kennt vergleichbare Belastungen: höhere Ausgaben für Sozialhilfe, Gesundheitsversorgung und Integrationsmassnahmen, während die Beitragszahler – vor allem die einheimische Mittelschicht – die Rechnung begleichen. Das Rentensystem, die AHV und die Krankenversicherung geraten unter Druck. Wer ernsthaft von «Bereicherung» spricht, ignoriert, dass eine unselektive Masseneinwanderung Nettokosten produziert, die künftige Generationen tragen müssen.
Realität statt Tabus und Moralkeulen
Die Debatte darf nicht länger von Tabus und Moralkeulen bestimmt werden. Wer die negativen Folgen benennt – höhere Kriminalität, verschärfte Wohnungsnot, überlastete Sozialsysteme – ist nicht «rechts», sondern realistisch. Eine verantwortungsvolle Politik müsste auf klare Selektion nach Qualifikation und Integrationswillen setzen, konsequente Abschiebungen bei Straftätern durchführen und die Zuwanderung auf ein verträgliches Mass reduzieren. Die Schweiz hat dank ihrer direkten Demokratie die Chance, diese Korrektur selbst vorzunehmen. Die Daten liegen auf dem Tisch. Sie zu ignorieren ist keine Humanität, sondern Fahrlässigkeit gegenüber der eigenen Bevölkerung.
Und darum müssen wir am 14. Juni JA zur Nachhaltigkeits-Initiative stimmen.