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Die SVP Kloten fasst Parolen und dankt René Huber auf besondere Weise

Die Generalversammlung der SVP Kloten am 7. Mai war mehr als ein formaler Pflichttermin. Die SVP Kloten setzt auf Stabilität nach innen und Führungsanspruch nach aussen. Zugleich war es der emotionale Abschluss einer politischen Ära: Es war nämlich die letzte Mitgliederversammlung mit René Huber als amtierendem Stadtpräsidenten.

Sektionspräsident Thomas Schneider (r.) würdigte René Hubers langjährige Tätigkeit als Klotener Stadtpräsident. Bild: zVg

Rund 45 Mitglieder folgten am vorletzten Donnerstagabend der Einladung in die TV-Hütte beim Schulhaus Spitz. Der Abend begann mit einer Überraschung: Regierungsrat Ernst Stocker würdigte den langjährigen Stadtpräsidenten René Huber. Die Verabschiedung war vom Parteipräsidenten als Überraschung für den amtierenden Stapi vorbereitet worden und Ausdruck grosser Wertschätzung. Dies zeigt, wie respektiert René Huber weit über Kloten hinaus ist, wenn der Regierungsrat extra nach Kloten kommt und sich Zeit nimmt. Der Abend markierte auch den Übergang in eine neue Phase der Klotener Politik. In Zukunft werden neue Kräfte in Kloten an den Führungshebeln sitzen. Doch die Handschrift eines der prägendsten Exekutivpolitiker der letzten Jahre wird noch lange in der Flughafenstadt sichtbar sein.

Parolen für den 14. Juni gefasst

Im politischen Teil der Versammlung führten Kantonsrat Markus Bopp und Parteipräsident Thomas Schneider durch die Abstimmungsvorlagen. Die Diskussionen verliefen sachlich und strukturiert. Die SVP fasste dabei die Parolen anhand der Anträge der Redner und folgte dabei der Parteilinie. Wir wollen hier bewusst darauf verzichten, politische Argumente zu vertreten. Und doch ist die Linie der Partei klar.

Wir fassten die JA-Parole zur Nachhaltigkeits- Initiative sowie das JA zur Änderung des Zivildienstgesetzes. Ebenfalls folgten wir bei den kantonalen Vorlagen den Anträgen: NEIN zur Vertretung im Kantonsrat, JA zur Wohneigentums- Initiative. Wohnungsinitiative und Wohnschutz-Initiative lehnen wir ab und befürworten die jeweiligen Gegenvorschläge. Zudem stimmt die SVP Kloten der Stopp-Prämien-Schock-Initiative zu. Weiter fasste die Partei die JAParole zur Revision der Gemeindeordnung in Kloten.

Der Wahlsieg als Auftrag

Im Anschluss folgte der statutarische Teil der Generalversammlung. Die Finanzen wurden von Kassier Patrick Müller transparent dargelegt, genehmigt und der Vorstand entlastet. Alle Mitglieder des Vorstandes wurden in ihren Ämtern für zwei weitere Jahre bestätigt. Hier gilt der Dank allen, die Verantwortung in der Partei übernehmen und unterstützen.

Der Rückblick auf die vergangenen Wahlen darf an einer GV natürlich nicht fehlen. Die SVP Kloten sieht sich als tragende Kraft in der Stadtpolitik. Dieser Anspruch wurde nüchtern festgestellt und nicht gross gefeiert. Die SVP sieht dies mehr als Auftrag, genau hinzuhören und zu überlegen, wie wir dieser Verpflichtung nachkommen. Unsere Politik darf nicht an der Parteigrenze und der Wählergrenze enden. Dies wurde von Parteipräsident Thomas Schneider erneut sehr deutlich betont.

Viel Respekt und Dankbarkeit

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf der Verdankung von zentralen Persönlichkeiten. Wahlkampfleiter André Gerber wurde für seinen Einsatz gewürdigt, ebenso Max Eberhard für seine langjährige Unterstützung im Hintergrund. Mit Tina Kaspar wurde zudem eine ehemalige Gemeinderätin aus der Fraktion verabschiedet. Auch wenn ihr Rücktritt bereits früher erfolgt ist, wurde dieser Moment bewusst nachgeholt. Das unterstreicht einen wichtigen Grundsatz der SVP Kloten: Erfolg hat man nur in der Zusammenarbeit mit einem engagierten Team. Auch hier sei nochmals allen für ihren Einsatz gedankt.

Der Abend war geprägt von Respekt, ganz viel DANKE-Sagen und einer Zusammenkunft von tollen Menschen in einer tollen Atmosphäre. Die SVP Kloten präsentiert sich als Partei, die weiss, wo sie steht. Klar und ruhig, aber bewusst geerdet. Die Wahlen haben bei allen Spuren hinterlassen. Als Partei dürfen wir stolz sein auf unsere Wählerbasis. Die entscheidende Frage für die kommenden Jahre wird sein – und dessen sind wir uns bewusst – wie es gelingt, diesen Auftrag mit der Energie aus dem Wahlkampf zu verbinden. Der Wille dazu ist spürbar, die Erwartungshaltung ebenfalls.

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Thomas Schneider
SVP Gemeinderat (ZH)
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