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Erfolgreicher und geschlossener Start in ein politisch vielversprechendes Jahr

Nicht überraschend war das Schützenhaus Albisgüetli auch in diesem Jahr restlos ausverkauft – und dies innert Rekordzeit! Die 38. Albisgüetli-Tagung der SVP des Kantons Zürich vom 16. Januar 2026 bestätigte eindrücklich ihren Ruf als grösste politische Veranstaltung des Landes.

Parteipräsident und Kantonsrat Domenik Ledergerber stelle in seiner Rede die Verteidigung der schweizerischen Eigenständigkeit ins Zentrum. Bild: André Springer

Der dritte Freitagabend im Januar ist für die Zürcher SVP seit Jahrzehnten ein Fixpunkt. Auch 2026 bildete das Albisgüetli den festlichen Rahmen für einen kraftvollen Auftakt ins Parteijahr. Bereits ab 16.45 Uhr strömten die ersten der über 1’000 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft, Armee und Justiz ins Schützenhaus. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten für eine würdige Dekoration des Saals, einen reichhaltigen Apéro sowie ein eindrückliches Tombola-Angebot.

Die Grenadiermusik Zürich sorgte für die musikalische Einstimmung, bevor pünktlich um 19.00 Uhr der offizielle Teil der Tagung begann. Nach dem gemeinsamen Singen der ersten Strophe des Schweizer Psalms eröffnete Kantonsrat Marc Bochsler, der heuer zum ersten Mal als OK-Präsident amtet, die 38. Albisgüetli-Tagung.

Klare Worte des Präsidenten

Traditionsgemäss richtete sich danach der Präsident der SVP des Kantons Zürich, Kantonsrat Domenik Ledergerber, mit seinem Grusswort an die Festgemeinde. In seiner engagierten Rede stellte er die Verteidigung der schweizerischen Eigenständigkeit ins Zentrum. Freiheit, direkte Demokratie und Unabhängigkeit seien keine Selbstverständlichkeiten, sondern müssten täglich neu verteidigt werden.

Besonders kritisch äusserte sich Ledergerber zur anhaltenden Massenzuwanderung und zur Asylpolitik des Bundes, welche die Kantone und Gemeinden zunehmend überfordere. Ebenso deutlich warnte er vor einer institutionellen Anbindung an die Europäische Union. Die Schweiz dürfe ihre Souveränität, ihre Sicherheit und ihre demokratischen Rechte nicht preisgeben. Mit Nachdruck rief er dazu auf, geschlossen für eine Schweiz einzustehen, die selber bestimmt, statt fremdes Recht zu übernehmen. Die Hellebarde symbolisiere dabei unseren Kampf gegen den Unterwerfungsvertrag: «Wir stellen die Hellebarde erst wieder in den Schrank, wenn der EU-Vertrag vom Tisch ist!»

Fulminante Hauptrede von Roger Köppel

Als Hauptredner sprach Alt Nationalrat Roger Köppel zur Versammlung. In seiner zweiten Albisgüetli-Rede knüpfte er nahtlos an die grossen staatspolitischen Themen der letzten Jahre an. Pointiert und kämpferisch zeigte er auf, wie Neutralität, Eigenverantwortung und nationale Unabhängigkeit zunehmend unter Druck geraten.

Köppel geisselte die Verlotterung der Schweiz durch die untätige politische Elite ebenso wie den wachsenden Einfluss internationaler Institutionen. Mit Blick auf die Europäische Union warnte er eindringlich vor einer schleichenden Unterordnung der Schweiz. Gute Beziehungen und freier Handel seien richtig und wichtig – Unterwerfung unter fremde Richter und fremdes Recht jedoch inakzeptabel. Die immerwährende, bewaffnete und umfassende Neutralität bezeichnete er als Fundament von Frieden, Wohlstand und Sicherheit. Seine Ausführungen wurden von der Festgemeinde mit langanhaltendem Applaus gewürdigt.

Bundespräsident Guy Parmelin zu Gast

Nach dem gemeinsamen Abendessen richtete sich Bundespräsident Guy Parmelin an die Anwesenden. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung sprach über die Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz in einem zunehmend unsicheren internationalen Umfeld. Er betonte die Bedeutung von Innovationskraft, unternehmerischer Freiheit und verlässlichen Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze und Wohlstand.

Seine Ausführungen standen inhaltlich im Einklang mit den zuvor gehaltenen Reden und fanden beim Publikum entsprechend grossen Zuspruch. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass sich Guy Parmelin gemeinsam mit Albert Rösti im Bundesrat mit Konsequenz und Überzeugung für den Erhalt einer selbstbestimmten Schweiz einsetzt – für ihre Freiheit, ihre Werte und ihre Traditionen – während Politikerinnen und Politiker von der Mitte bis weit nach links bereit sind, diese Errungenschaften im Rahmen einer institutionellen Anbindung an die Europäische Union und der Parteinahme in internationalen Konflikten preiszugeben.

Tombola, Dank und Ausklang

Im Anschluss an den politischen Teil folgte die mit Spannung erwartete Ziehung der Tombola-Hauptpreise. Dank der grosszügigen Unterstützung zahlreicher Sponsorinnen und Sponsoren konnten wiederum über tausend Sofortpreise sowie attraktive Hauptpreise vergeben werden.

OK-Präsident Marc Bochsler verdankte das gesamte Organisationskomitee, die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie das Sekretariat der SVP des Kantons Zürich, ohne deren grossen Einsatz eine Durchführung in dieser Grössenordnung nicht möglich wäre.

Bis weit nach Mitternacht klang die 38. Albisgüetli-Tagung an der Bar der Jungen SVP aus. Sie bleibt in bester Erinnerung als geschlossener, motivierender und politisch klarer Start ins Jahr 2026 – und als eindrücklicher Beweis dafür, dass das Albisgüetli auch nach 38 Ausgaben nichts von seiner Strahlkraft verloren hat.

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