Grenzenlos verantwortungslos
Grenzenlosigkeit ist schön – wenn es um grenzenlose Liebe oder persönlich empfundene Freiheit geht. In der Realität gibt es Grenzen – zum Glück! Ohne Grenzen gäbe es kein Anfang und kein Ende. Ohne Grenzen würde Chaos herrschen.

Es ist an der Zeit, dort klare Grenzen zu setzen, wo sie fehlen: Bei der masslosen Zuwanderung und bei den schädlichen EU-Verträgen. Bild: Unsplash_Ales Cerin
Unsere Gesellschaft funktioniert, weil sie Grenzen kennt. Im Alltag leben wir damit Tag für Tag. Eigentumsrechte ziehen klare Grenzen, um vor staatlicher Willkür zu schützen. Tempolimiten auf Strassen begrenzen die Geschwindigkeit und schützen Leben. Klare Zuständigkeiten im Beruf grenzen das Arbeitsfeld ein und schaffen Verantwortung. Die Limite auf dem Konto setzt Grenzen, nicht mehr auszugeben, als man hat. Und auch Kinder brauchen Grenzen, damit sie zu rücksichtsvollen Mitmenschen heranwachsen.
Grenzen sind also nichts Aussergewöhnliches. Sie sind Voraussetzung für Ordnung und Zusammenhalt. Doch ausgerechnet dort, wo es um das grosse Ganze, ums Eingemachte geht, weigert sich ein Grossteil der Politik, klare Grenzen zu ziehen.
Bei der Zuwanderung scheint alles grenzenlos zu sein. Strassen und ÖV sind überfüllt, Schulen überfordert, der Wohnraum knapp, die Infrastruktur überlastet, die Kriminalität nimmt stetig zu. Wer grenzenlose Zuwanderung zulässt, handelt nicht grosszügig, sondern verantwortungslos. Verantwortung bedeutet, zu wissen, was ein System tragen kann – und wo seine Belastungsgrenze erreicht ist.
Dasselbe Muster zeigt sich in der Europapolitik. Auch bei den Verhandlungen mit der EU setzen unsere Bundespolitiker – von links bis weit ins bürgerliche Lager – keine Grenzen. Mit dem EU-Unterwerfungsvertrag soll unsere Souveränität in wichtigen Fragen preisgegeben werden. Wir sollen uns fremde, ausufernde, wirtschafts- und wohlstandsschädigende Bürokratie aufladen, nur um ja nicht anzuecken.
Dabei ist klar: Grenzen sind ein Zeichen von Weitsicht. Sie geben Halt, schaffen Zuständigkeit und damit Verlässlichkeit. Sie ermöglichen Freiheit überhaupt erst. Wer Grenzen setzt, übernimmt Verantwortung und verschafft sich Respekt – im Beruf, im Privatleben und in der Politik.
Es ist an der Zeit, dort klare Grenzen zu setzen, wo sie fehlen: Bei der masslosen Zuwanderung und bei den schädlichen EU-Verträgen. Darum braucht es ein kräftiges JA zur Nachhaltigkeits-Initiative am 14. Juni 2026 und ein wuchtiges NEIN zum EU-Unterwerfungsvertrag. Stehen wir ein für eine Schweiz, die ihre Grenzen kennt, danach handelt und Verantwortung für ihre Bevölkerung übernimmt.