Gutes Klima dank Koran
Die Abstimmung über das masslos übertriebene Energiegesetz steht im Kanton Zürich kurz bevor. Bei einer Zustimmung drohen Verbote, die uns ins Reich der Taliban katapultieren würden – moderne Errungenschaften wären dann nicht mehr erwünscht.

Im Gebet findet sich die Lösung. Bild: Pexels.com
Falls das Stimmvolk der Empfehlung der SVP folgt, was zu hoffen ist, dann müssen alle Grünen, Linken und Talibans aber nicht verzweifeln, denn Hilfe ist da – Koran sei Dank. Denn Asmaa El Maaroufi, Professorin für Islamwissenschaften an der Universität Münster in Deutschland, ist davon überzeugt, dass der Koran den Menschen in allen Lebenslagen helfen könne, also auch beim Thema Klima. Und das, obwohl vor 1400 Jahren, als der Koran verfasst wurde, noch nicht jedes Wetterphänomen als Klimakrise gedeutet wurde. Besonders die Ratschläge in Sure 17 «Esst, trinkt, aber seid nicht masslos » und «stiftet auf der Erde kein Unheil» seien als Aufruf zu verstehen, gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Wie meinen Sie? Hinweise, Mensch und Natur zu achten, finde man auch in der Bibel? Natürlich, ja, aber ich muss doch sehr bitten, ein bisschen mit der Zeit gehen sollte man schon. Also zitieren Sie gefälligst den Koran und nicht die Bibel. Im Kanton Zürich befürwortet auch die ehemals christliche Mitte das Energiegesetz. Vielleicht will die Partei damit zeigen, dass sie nicht weniger modern ist als der Islam. In diesem Fall: Rückschritt statt Fortschritt.
Professorin El Maaroufi wird ergänzt von Ilhaam El-Qasem, Sprecherin einer deutsch-muslimischen Umweltorganisation. Sie deutet die Anweisung im Koran zum Fleischkonsum (kein Fleisch von Tieren verzehren, die Schmutz gegessen haben) als klares Bekenntnis gegen die moderne Landwirtschaft, die den Tieren Chemikalien verfüttern würde. Aus diesem Grund liege eine vegetarische (noch besser: vegane) Ernährungsweise auf der Hand. Das käme dann auch dem Klima zugute. Wie praktisch: Neben dem Klima können Linke und Grüne nun auch noch den Koran dazu verwenden, die Bauern zu kritisieren. Darauf haben wir doch alle gewartet. Nachdem Greta endlich fast gänzlich aus den Medien verschwunden ist, übernehmen nun muslimische Frauen die grüne Missionierung.
Beide hier erwähnte Expertinnen für Religion und Klima tragen Kopftuch als Schutz gegen die klima- und menschenerwärmende Sonne. Oder wegen des Islams? Man weiss es nicht genau. Sicher ist aber, dass das Energiegesetz im Kanton Zürich abgelehnt werden muss. Die betreffende Empfehlung finden Sie sicher irgendwo im Koran.