Hinter jeder Uniform wartet eine Familie
Steine, die fliegen. Feuerwerksraketen, die neben den Köpfen von Polizisten explodieren. Ein Polizeiauto, das in Flammen steht.

Wer Polizisten mit Steinen und Raketen angreift, gehört hinter Gitter! Bild: Stadtpolizei Zürich (Bild B4_MM)
Solche Szenen kennt man aus Frankreich oder Deutschland. Seit letztem Wochenende auch aus Zürich.
Linke fördern Hass gegenüber Polizisten
Was als illegale Strassenparty begann, endete in einer Nacht voller Gewalt und Zerstörung. Ein krimineller Mob machte regelrecht Jagd auf unsere Polizei. Vermummte Chaoten bewarfen die Einsatzkräfte mit Pflastersteinen und Glasflaschen, feuerten Feuerwerksraketen auf sie ab und beschädigten Häuser und Fahrzeuge. Ein Polizeiauto wurde angezündet, ein Polizist verletzt. Zurück bleiben verängstigte Anwohner, beschädigte Geschäfte und Menschen, die sich fragen, ob ihr Quartier noch sicher ist. Diese Krawallnacht hat schonungslos aufgezeigt, wie zerbrechlich unsere Sicherheit ist.
Doch was darf man von der linken Stadtpolitik erwarten? Statt unseren Polizisten den Rücken zu stärken und für genügend Ressourcen zu sorgen, wird in linken Kreisen der Hass auf die Polizei salonfähig gemacht. Ein Beispiel dafür ist Jan Suter, Co-Präsident der JUSO Kanton Zürich. Er kandidierte im März 2026 für die SP für den Gemeinderat und posierte öffentlich mit einem T-Shirt mit der Aufschrift «1312». Der Zahlencode steht für «All Cops Are Bastards». Auf seiner Webseite fordert er «radikale Ideen für die aktuellen extremen Zustände». Die SP bietet solchen extremen Positionen eine politische Heimat. Wer Polizistenhass vertritt, macht sich an Gewaltexzessen gegen die Polizei mitschuldig. Die Junge SVP Kanton Zürich fordert, dass die Anti- Chaoten-Initiative endlich und mit aller Konsequenz umgesetzt wird. Wer solche Krawalle verursacht, soll für die entstandenen Kosten aufkommen. Und wer Polizisten mit Steinen und Raketen angreift, gehört hinter Gitter!
Respekt und Dankbarkeit
Mich machen diese Bilder nicht nur wütend, sie machen mich auch persönlich betroffen. Mein Vater war Polizist. Ich erinnere mich noch gut daran, wie er in meiner Kindheit in voller Polizeimontur unser Haus verliess. Schon als kleines Mädchen wusste ich, dass sein Beruf gefährlich war. Ich hatte Angst um ihn und hoffte jedes Mal, dass er wieder heil nach Hause kommt. Genau daran musste ich denken, als ich die Bilder aus Zürich sah. Denn zwischen all den fliegenden Steinen, Flaschen und Raketen standen keine anonymen Uniformen. Dort standen Menschen. Väter, Mütter, Söhne und Töchter. Menschen, die ihre eigene Sicherheit riskieren, um unsere zu schützen. Menschen, deren Familien zu Hause warten und hoffen, dass sie unversehrt zurückkehren. Unsere Polizisten verdienen keine Pflastersteine, keinen Hass und keine politische Geringschätzung. Sie verdienen unseren grössten Respekt, unsere Dankbarkeit und vor allem unsere volle Rückendeckung.