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«Komm, lass uns randalieren gehen!»

Seit dem 17. Oktober rollt eine Welle der Proteste und Demonstrationen über Frankreich. Tausende wurden verhaftet, hunderte Polizisten verletzt.

Scheiben einschlagen, Molotowcocktails schmeissen und Autos in Brand stecken ist doch eine tolle Freizeitbeschäftigung. Bild: Screenshot SVP

Es dauerte nicht lange, und die Ausschreitungen breiteten sich wie ein Flächenbrand aus: Italien, Albanien, Spanien und nun am vergangenen Wochenende auch in Deutschland. Bilder von Plünderungen, brennenden Kioskhäuschen, verschandelten Wahrzeichen und Scharmützeln mit den Sicherheitskräften gingen um die Welt – man wähnte sich schon fast im Krieg. Die Ereignisse riefen auch die hiesige linksextreme Szene auf den Plan. Man will ja auch seinen Spass dabei haben, Scheiben einzuschlagen, Molotowcocktails zu schmeissen, Autos in Brand zu stecken und sich nebenbei noch mit der Polizei Strassenschlachten zu liefern. «Komm, lass uns randalieren gehen!», hei, was für eine tolle Freizeitbeschäftigung! Da fühlt man sich am Tag danach bestimmt richtig erfüllt. Fremdes Eigentum zu zerstören und Polizeikräfte vermöbeln zu wollen, ist ja sowas von prickelnd. «Nieder mit dem Kapitalismus!», schreien sie, nur vergessen all die Problemponys und Arafat-Tüechli-Träger, dass dieser unseren Wohlstand überhaupt ermöglicht hat. Wenn ich mir auch noch so lange den Kopf darüber zerbreche, will mir einfach kein sozialistisch regiertes und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreiches Land in den Sinn kommen, in dem die Menschen auch noch frei und selbstbestimmt leben können. Kuba vielleicht oder Nordkorea? Unterdrückung, politische Verfolgung und schwerwiegende Verletzungen der Menschenrechte sind an der Tagesordnung. Demokratie? Fehlanzeige! Die übelsten Diktatoren der Geschichte entstammen dem Sozialismus. Wir erinnern uns an Josef Stalin, Mao Zedong oder Fidel Castro – ihren Regimen fielen Millionen zum Opfer.

In Paris sollen sich Medien zufolge auch zwei JUSO-Politiker Inspiration geholt haben. Nun sind für den 20. November in mehreren Schweizer Städten Demonstrationen und Kundgebungen geplant. Man fragt sich ernsthaft, welche Parallelen die JUSO oder der linksradikale Mob, der sich an Halloween im Zürcher Kreis 4 austobte, zu Frankreich sieht. Während die französischen Jugendlichen unter anderem monatelangen Unterrichtsausfall, auseinanderfallende Schulhäuser oder gar Mangel an Toilettenpapier anprangern, unterrichten unsere Lehrkräfte brav nach Stundenplan. Hierzulande kommt man sogar in den Genuss genderneutraler Toiletten und von gratis Menstruationsprodukten unter dem Motto «Perioden- Armut stoppen». Die Schweiz verfügt über eines der teuersten Bildungssysteme. Was es da zu motzen gibt, erschliesst sich mir wirklich nicht.

In Tat und Wahrheit geht es nur darum, ordentlich die Sau rauszulassen – da ist in der Erziehung etwas fundamental schiefgelaufen.

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