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Linke Bildungsvorstösse im Kantonsrat chancenlos

Mehrere Vorstösse zur Bildungspolitik aus dem linken Lager sind am Montag im Zürcher Kantonsrat deutlich gescheitert. Die Mehrheit des Rats lehnte eine Reihe von Motionen und Postulaten der SP ab, die unter anderem neue Strukturen bei der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH), mehr Teamteaching sowie weitere Reformen im Bildungssystem verlangten.

Reformen müssten gezielt erfolgen und dort ansetzen, wo sie tatsächlich Wirkung entfalten. Bild: Pexels

Besonders klar fiel die Ablehnung bei zwei Motionen zur Organisation der PHZH aus. Eine Forderung verlangte die Schaffung eines eigenen Hochschulrats für die Pädagogische Hochschule. Die Ratsmehrheit sah darin jedoch keinen Mehrwert. Die PHZH verfüge bereits heute über genügend Autonomie und werde strategisch durch den Fachhochschulrat geführt, der auch für die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) zuständig ist. Ein zusätzliches Gremium würde vor allem mehr Bürokratie und zusätzliche Kosten verursachen, ohne die Qualität der Lehrerbildung zu verbessern.

Auch die Motion zur grundlegenden Revision des PHZH-Gesetzes fand keine Mehrheit. Kritiker betonten, das bestehende Gesetz sei flexibel genug, um aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung oder neue Ausbildungsformen zu bewältigen. Eine umfassende Revision würde zusätzlichen Aufwand verursachen, ohne einen konkreten Nutzen zu bringen.

Gezielte Reformen statt Wischiwaschi-Politik

Neben diesen Vorstössen wurden weitere Forderungen behandelt, etwa zur Schulassistenz mit erweiterten Kompetenzen, zum Teamteaching an der Volksschule oder zu Änderungen beim Übertritt ans Gymnasium. Auch diese Anliegen stiessen im Rat auf deutliche Skepsis.

Aus Sicht der bürgerlichen Ratsmehrheit haben die Vorstösse vor allem eines gemeinsam: Sie würden viel Geld kosten, ohne einen wirklichen Mehrwert für Schule, Lehrpersonen oder Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Entsprechend wurden die Vorschläge klar abgelehnt.

Damit bleibt es vorerst bei den bestehenden Strukturen in der Zürcher Bildungslandschaft. Die Mehrheit im Kantonsrat betonte, Reformen müssten gezielt erfolgen und dort ansetzen, wo sie tatsächlich Wirkung entfalten. Die Linken haben definitiv kein Verhältnis zum Geld und bedienen sich hauptsächlich am Volksvermögen.

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