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Linke Rezepte verderben den Kuchen

Eine 3-Zimmer-Wohnung. Eine Wohnungsbesichtigung. 30 Leute. Wer heute eine Wohnung sucht, kennt solche Szenen und fragt sich: Wie konnte es so weit kommen?

Solange jedes Jahr mehr Menschen ein Stück vom Kuchen wollen, bleibt der Druck bestehen. Bild: Pixabay

Am 14. Juni stimmen wir über mehrere Vorlagen ab. Auf den ersten Blick haben sie wenig miteinander zu tun: Auf eidgenössischer Ebene entscheiden wir über die Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!», auf kantonaler Ebene unter anderem über zwei linke Wohn-Initiativen. Doch in Wahrheit hängen sie direkt zusammen. Denn beide drehen sich um dieselbe Frage: Bekämpfen wir die Symptome – oder lösen wir die Ursache?

Die Realität ist simpel. Die Schweiz wächst rasant. Jahr für Jahr kommen Zehntausende Menschen dazu. Mehr Menschen brauchen mehr Wohnungen. Mehr Infrastruktur. Mehr Platz. Das ist einfache Mathematik. Oder anders gesagt: Der Kuchen wird nicht grösser – aber es wollen immer mehr ein Stück davon haben. Letztlich werden die Stücke für den Einzelnen kleiner, teurer und schlechter.

Falsche Ansätze der Wohn-Initiativen

Und genau hier liegt der Kern des Problems. Die von linken Kreisen lancierten Wohn-Initiativen setzen am falschen Ort an. Sie fordern mehr Staat und mehr Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Sie wollen die Mieten staatlich regulieren. Damit lösen sie die Probleme nicht, sondern verschärfen sie: Wenn sich Bauen und Renovieren weniger lohnen, wird weniger investiert. Neue Wohnungen entstehen nicht, bestehende Wohnungen verlieren an Qualität.

Oder um bei der Analogie zu bleiben: Der Kuchen wird nicht grösser. Die Stücke werden auch nicht besser. Sie kosten vielleicht – staatlich reguliert – gleich viel wie vorher, verlieren dafür aber deutlich an Qualität.

Wenn wir die Wohnungsknappheit wirklich bekämpfen wollen, müssen wir ehrlich sein: Der zentrale Treiber ist die unkontrollierte Zuwanderung. Solange jedes Jahr mehr Menschen ein Stück vom Kuchen wollen, bleibt der Druck auf den Wohnungsmarkt bestehen. Egal, wie man die Stücke schneidet. Egal, wie stark man die Preise reguliert.

Nachhaltigkeits-Initiative: pragmatisch und wirksam

Genau darum braucht es die Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!». Sie bringt das Wachstum wieder ins Gleichgewicht – pragmatisch und wirksam: Zuwanderung ja, aber so, dass unser Land sie auch verkraftet.

Am 14. Juni geht es deshalb um eine wichtige Entscheidung. Wer keine linken Rezepte will, muss folgenden Abstimmungsparolen folgen, denn sie hängen unmittelbar zusammen:

JA zur Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!».

2x NEIN zu den linken Wohn-Initiativen.

Denn eines ist sicher: Linke Rezepte verderben den Kuchen.

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