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Schweizerische Neutralität wahren

Die momentane Lage zeigt es: Die Welt ist verrückt. Mit anderen Worten: Sie ist an vielen Orten aus den Fugen gerückt. Eben «ver – rückt».

Aktueller denn je: bewahren was uns wichtig ist!

Die Geschehnisse im Ausland können wir nicht beeinflussen. Was wir aber brauchen und selber erreichen können, ist Stabilität für unser Land. Was können wir zu einer stabilen Schweiz beitragen? Was braucht unser Land in der heutigen geopolitischen Lage?

Bescheidenheit und Zurückhaltung

Das Rezept ist relativ einfach. Wir müssen uns darauf besinnen, was uns früher schon geholfen hat, und dürfen uns nicht in einen Strudel der Zerstörung begeben. Dazu braucht es ein gewisses Mass an Bescheidenheit und Zurückhaltung. Wir müssen uns wieder auf das alte Rezept besinnen und uns zur uneingeschränkten Neutralität bekennen. Genau dies hat unser Land, unsere Schweiz davor bewahrt, in die beiden Weltkriege hineingezogen zu werden. Das hat uns abgeschirmt vor der Bombardierung unserer Städte und Infrastrukturen. Es hat uns bewahrt vor dem Tod unserer Grossväter, Väter und Söhne und vor weiterem grossen Leid, das eine Teilnahme an Kriegen mit sich bringt.

Es gibt keine situative oder flexible Neutralität, wie sie FDP-Bundesrat Ignazio Cassis gerne vertritt. Stattdessen müssen wir eine allumfassende, immerwährende und bewaffnete Neutralität verfolgen. Wir brauchen Eigenverantwortung für unser Land. Die Schweiz darf keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis beitreten. Sie darf sich nicht an militärischen Auseinandersetzungen zwischen Drittstaaten beteiligen und sich nicht auf eine Seite stellen.

Bundesräte als Weltpolitiker?

Wir dürfen uns nicht der Sanktionspolitik der EU anschliessen. Unser Land ist viel zu klein, um für ein anderes Land irgendwelche Versprechungen zu machen. Wir dürfen keine Partei für ein kriegsführendes Land einnehmen. Unser Bundesrat soll sich mit Kritik an anderen Ländern vornehm zurückhalten und nicht auf den grossen Weltbühnen mittanzen wollen. Politiker sehen sich allzu gerne als wichtige Entscheidungsträger auf diesen grossen Bühnen.

Sie müssen ja selber nicht an die Front wie unsere Soldaten, unsere Söhne und Töchter. Jene, die die Neutralität aufgeben wollen, sind oft nicht diejenigen, die in der Armee ihr Leben riskieren müssten.

Wie wir der Welt helfen können

Mit der allumfassenden Neutralität schützen wir unsere Mitbürger und unser Land insgesamt am besten. Wir müssen unsere Souveränität durch eine immerwährende Unabhängigkeit sichern. Ein Kleinstaat wie unsere Schweiz ist darauf angewiesen, keine Feinde zu haben. Wären alle Länder dieser Erde neutral, gäbe es keine Kriege. Nur Frieden und Fortschritt – unsere Vorfahren wussten das.

Dies soll die Schweiz in die Welt hinaustragen. Das Anbieten unserer guten Dienste als Vermittlerin bringt uns allen viel mehr, als Partei zu ergreifen. Die Schweiz nutzt ihre Neutralität zur Konfliktprävention und für humanitäre Hilfe – etwa durch das IKRK und weitere Einsätze.

Die Neutralitätsinitiative

Die Initiative will die schweizerische Neutralität präzise in der Bundesverfassung verankern, damit sie nicht beliebig interpretiert werden kann. Das stärkt die weltweite Glaubwürdigkeit und den Bundesrat in der Aussenpolitik. Das Rezept ist ganz einfach: stillsitzen und nicht Partei ergreifen, unsere guten Dienste in der humanitären Hilfe anbieten und als Schlichtungsstelle vermitteln. Wir brauchen die Neutralitätsinitiative für unsere Freiheit, unsere Sicherheit und für unsere Zukunft. Ich bitte auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich für die Neutralität einzusetzen, sprich für unsere Schweiz einzustehen.

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