Warum 200 Franken genügen
Die SRG-Initiative vom 8. März 2026 entlastet die Bürger ebenso wie die Unternehmen. Und sie zwingt die öffentlich-rechtlichen Monopolsender, sich wieder auf den Kernauftrag zu besinnen.

Mit einem JA zur SRG-Initiative bleibt allen mehr Geld im Portemonnaie zum Leben. Bild: Adobe Stock
Es ist kein Geheimnis: Der Medienkonsum der Schweizerinnen und Schweizer hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die SRG-Gebührensenkungsinitiative «200 Franken sind genug!» nimmt diese Veränderung auf. Denn: Die Konsumenten müssen entlastet werden. Eine Senkung von 335 Franken auf 200 Franken ist angemessen. Genauso angemessen ist es, dass alle Unternehmen von der SRG-Gebühr befreit werden. Steigende Mieten, steigende Krankenkassenprämien, steigende Lebenshaltungskosten – mit diesen Problemen kämpfen die Bürgerinnen und Bürger seit Langem. Mit unserer Gebührenreduktion auf 200 Franken bleibt allen mehr Geld zum Leben. Jedes Jahr!
Grobe Verfehlungen
Gleichzeitig zwingt die Initiative die SRG, sich auf ihren Grundauftrag zu besinnen. Die SRG hat sich in vielen Bereichen ausgebreitet, in denen es sich nicht mehr um Service public handelt. Eine in diesen Bereichen verkleinerte SRG lässt den privaten Medien mehr Raum und Luft. Auch hat die journalistische Arbeit der SRG seit Langem eine politische Schlagseite nach links. Laut einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ordnen sich etwa 70 Prozent der SRG-Journalisten als «links» ein. Diese Zahl schlägt sich in der journalistischen Arbeit nieder.
Die Beispiele für grobe Verfehlungen sind zahlreich: Rassismus-Vorwurf des Moderators an einen SVP-Vertreter in der Sendung «Arena», Satire-Formate, die ausschliesslich eine Partei angreifen, oder die Bezeichnung einer Korrespondentin von linksextremer Gewalt als «wehrhafte Demokratie» in der «Tagesschau ». Zuschauer und Betroffene wehren sich darum zunehmend gegen die einseitige Berichterstattung: Die Zahl der eingereichten Beschwerden gegen die SRG bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz (UBI) hat zwischen 2018 und 2024 von 29 auf 45 zugenommen. Das ist ein Zuwachs von über 50 Prozent.
Nicht einschüchtern lassen
Die Gegner behaupten, die Initiative bedrohe das, was die Schweiz im Kern ausmache: Vielfalt, Zusammenhalt, Unabhängigkeit. Das ist Unsinn. Denn es gab eine Schweiz vor der SRG. Und private Medienhäuser decken längst alle Sprachregionen ab. Auch müssen wir uns bewusst sein: Die SRG nimmt jedes Jahr rund 13 Millionen Franken mehr an Gebühren ein, da die Schweiz durch die Zuwanderung jährlich um rund 40 000 Haushalte wächst. Das heisst, die SRG wächst und wächst, die privaten Medien hingegen müssen an allen Ecken und Enden sparen. Genau diese Schieflage ist es vielmehr, die Unabhängigkeit, Vielfalt und Zusammenhalt gefährdet.
Die SRG-Initiative «200 Franken sind genug!», über die am 8. März abgestimmt wird, sorgt für das notwendige Korrektiv. Die SRG kann nicht mehr ins Unendliche wachsen.
Und schliesslich drohen die Gegner damit, dass unsere Initiative die Übertragung des Lauberhorn-Rennens und anderer Sportveranstaltungen gefährde. Das ist reine Angstmacherei. Mit 850 Millionen (!) Franken ist die SRG auch in Zukunft ohne Weiteres in der Lage, die gesamte Schweizer Bevölkerung mit einem hochqualitativen Radio- und TVInformations- und Sportprogramm in allen Sprachregionen zu versorgen.
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