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Wer zuletzt lacht…

Die Zürcher Lokalwahlen liegen hinter uns und waren für die SVP von Erfolg gekrönt.

Am 14. Juni bietet sich uns mit einem JA zur Nachhaltigkeits-Initiative die einmalige Chance, die masslose Zuwanderung endlich zu begrenzen und zahlreiche damit zusammenhängende Probleme zu lösen.

Dies liegt sicher an der allgemeinen Themenkonjunktur: Unangefochtenes Spitzenthema in allen Zeitungsspalten und Diskussionsrunden war und ist auch weiterhin der Wohnungsmangel. Welche Rezepte haben die Parteien zur Lösung dieses drängenden Problems? Linke und Grüne suchen ihr Heil im Staat: Angeblich gierige Bauherren sollen mit Vorschriften eingeschränkt, Häuser durch die Stadt aufgekauft und Wohnungen mit Steuergeld künstlich verbilligt werden. Profitieren würden von den günstigen Wohnungen am Ende allerdings vorwiegend Genossen mit dem richtigen Parteibuch – eine echte Lösung für das Problem haben die Linken nicht. Die FDP wiederum möchte bauen, bauen und nochmals bauen: Vorschriften sollen gelockert, Hochhauszonen ausgeweitet und Quartiere auf Teufel komm raus verdichtet werden. Auch das ist nur eine Scheinlösung: Die deregulierte Bauwut à la FDP bietet keinerlei Gewähr, dass günstige Wohnungen entstehen – im Gegenteil. In einem hochumkämpften Markt würden die Preise nur noch mehr explodieren. Ausserdem würden sich die neu gebauten Wohnungen im Handumdrehen mit gutverdienenden Zuwanderern füllen. Die Rezepte der Liberalen heizen also nicht nur die Preise, sondern insbesondere auch die Zuwanderung an.

Bei dieser Ausgangslage blieb mir als SVP-Stadtratskandidat im Wahlkampf nichts anderes übrig, als die einzig vernünftige Haltung zur Wohnungsknappheit zu vertreten: Mit stoischer Gelassenheit plädierte ich auf jedem Podium und in jedem Interview, das Problem müsse an der Wurzel gepackt und die Zuwanderung endlich wirksam eingeschränkt werden. Wohnraum ist ein begrenztes Gut und kann nicht beliebig vermehrt werden. Wenn immer mehr Menschen von aussen auf den überhitzten Wohnungsmarkt drängen und eine Wohnung beanspruchen, wird das Angebot knapper und die Preise steigen. Ein völlig logischer Zusammenhang, um den zu verstehen man nicht Volkswirtschaft studiert haben muss. Am 14. Juni bietet sich der Bevölkerung mit einem JA zur SVPNachhaltigkeits- Initiative die einmalige Gelegenheit, die masslose Zuwanderung in unser Land endlich zu begrenzen und zahlreiche damit zusammenhängende Probleme zu lösen – nicht nur die Wohnungsknappheit. Insgeheim ist es auch den Gegnern der Initiative klar, dass nichts um eine Zuwanderungsbegrenzung herumführt. Trotzdem wurde ich auf den diversen Wahlkampfpodien von meinen Kontrahenten und vom Publikum ein ums andere Mal ausgelacht: die SVP wieder, an allem sind die Ausländer schuld. Die Umfragen zur Nachhaltigkeits-Initiative deuten auf ein JA hin – mal schauen, wer am 14. Juni zuletzt lacht.

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SVP Kantonsrat (ZH)
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