Wie Zürich sich selbst ruiniert – im Namen des Klimas
Mit dem Slogan «Klima-Sekte stoppen!» bringt die Junge SVP auf den Punkt, was viele im Kanton Zürich längst denken: Aus Klimaschutz ist eine Ersatzreligion geworden – mit Heilsversprechen, Dogmen und wachsendem Zwang. Ausdruck dieses Wahnsinns ist das neue Energiegesetz, über das wir am 28. September abstimmen. Es macht Zürich zum Versuchslabor für einen radikalen Klima-Umbau – auf Kosten von Gewerbe, Landwirtschaft, Eigentümern und KMU.

Die Junge SVP Kanton Zürich bringt es auf den Punkt: Klima-Sekte stoppen! Bild: Junge SVP Kanton Zürich
Statt wie der Bund auf das Ziel 2050 zu setzen, will Zürich schon 2040 klimaneutral sein. Nicht weil es realistisch wäre, sondern weil sich eine grünlinke Mehrheit im Kantonsrat als moralische Weltrettungsinstanz inszeniert. Gegen den Willen des Regierungsrates und ohne Rücksicht auf die Folgen.
Ein Ziel, das niemand erreichen kann
Was heisst Netto-Null 2040 konkret für den Kanton Zürich? Die jährlichen 5,2 Mio. Tonnen CO2-Emissionen des Kantons müssen auf 0,7 Mio. sinken. Der Rest soll mit Milliardenaufwand technisch kompensiert und wohl im Ausland versenkt werden, etwa im Meer bei Norwegen. Allein die Verkehrsemissionen müssten um 95 % sinken. Verbot von Traktoren, Diesel- und Nutzfahrzeugen – ist das der Plan?
Auch die Industrie müsste ihre Emissionen auf einen Drittel senken – in nur 15 Jahren. Für KMU schlicht unmöglich. Doch das Gesetz ist unerbittlich: Wird das Zwischenziel 2030 nicht erreicht, greifen automatisch neue Massnahmen. Aus einem Ziel wird ein Zwangssystem – ohne Ausstiegsklausel.
Green Deal in Reinkultur
Das erinnert stark an den Green Deal der EU: In der EU hat die Politik beschlossen, dass der durchschnittliche CO2-Ausstoss der Fahrzeugflotte eines Autoherstellers bis 2030 auf 47,5 g CO2 pro Kilometer sinken muss. Das entspricht etwa 1,8 Litern Dieselverbrauch pro 100 km. Technisch ist das nur möglich, wenn mindestens drei Viertel des Flottenbestandes rein elektrisch ist. Weil sich aber nach wie vor viele Konsumenten für Verbrenner entscheiden, müssen Elektrofahrzeuge mit Milliarden subventioniert werden, indirekt über Steuer- und Abgabensysteme.
Schon heute warnen Experten: Die Umsetzung des Energiegesetzes kostet über 20 Milliarden Franken. Das würde die jährlichen Investitionen des Kantons – derzeit rund 1,3 Milliarden Franken – nahezu verdoppeln. Doch selbst dieses Volumen ist heute nur mit neuen Schulden finanzierbar. Weitere rote Zahlen sind programmiert, zulasten der Steuerzahler.
Strommangel und steigende Netzgebühren
Wärmepumpen, E-Traktoren, Elektrotransporter – sie alle treiben den Strombedarf nach oben. Gleichzeitig wird die Versorgung unsicherer. In zehn Jahren sollen 35 TWh Solarstrom zusätzlich entstehen. Doch bei realistischem Jahresnutzungsgrad bräuchte es 280 TWh Leistung – ein Schildbürgerstreich.
An sonnigen Tagen fällt der Strompreis auf null, trotzdem müssen Netze und Speicher bezahlt werden. An trüben Tagen springen teure Gaskraftwerke ein. Für stromintensive Betriebe im Gewerbe oder in der Landwirtschaft wird das zur Existenzfrage.
Ein Gesetz als trojanisches Pferd
Das Gesetz betrifft nicht nur Neubauten oder Industrie. Jeder Umbau, jede Heizung, jede Baubewilligung wird künftig an Klimaziele geknüpft. Gemeinden müssen Massnahmenpläne vorlegen und Eigentümer Nachhaltigkeitsauflagen erfüllen. Ganze neue Berufszweige entstehen, die durch neue Gebühren und Abgaben bezahlt werden: Climate Controller, ESG-Berater, Klima- Juristen. Das Gesetz ist ein trojanisches Pferd: Es gibt keine Bremse, keine Obergrenze. Werden Ziele verfehlt, kommen neue Vorschriften, und dies Jahr für Jahr.
Fazit: Jetzt braucht es Gegenwehr
Die Junge SVP hat Mut bewiesen. Der Klima-Wahn ist längst keine Umweltpolitik mehr – sondern ein ideologisches Projekt. Ein Mittel zum Zweck, um unter dem Deckmantel des Klimas neue Macht- und Umverteilungsstrukturen zu schaffen – zentral geplant, fern der Realität. Kurz: Sozialismus durch die grüne Hintertür.
Bezahlen sollen jene, die arbeiten: Bauern, Gewerbler, Eigentümer. Sie sollen künftig Bericht erstatten, Abgaben zahlen und ihre Betriebe umbauen. Ein Ziel, das nichts bringt.
Darum braucht es am 28. September ein klares NEIN zum Zürcher Klima- Wahn. NEIN zum Energiegesetz!