Energiestrategie 2026 des Kantons Zürich: Die Bevölkerung wird ignoriert!
Die SVP des Kantons Zürich erachtet die Energiestrategie 2026 des Kantons Zürich als unseriös und nicht zielführend. Bereits in der aktuellen, langfristigen Klimastrategie des Regierungsrates strebt dieser eine Treibhausgasneutralität bis 2040 an.

Die SVP wird sich weiterhin gegen neue Verbote und teure Auflagen einer unseriösen Klimastrategie wehren. Bild: Adobe Stock
Obwohl sich die Zürcher Stimmbevölkerung klar gegen eine Treibhausgasneutralität bis 2040 ausgesprochen hat, bleibt das regierungsrätliche Vorhaben in den aktuellen Dokumenten bestehen. Paul von Euw, Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt, sagt dazu: «Dieses beharrliche Ignorieren des Volkswillens ist unverständlich. Die SVP erwartet umgehend eine Anpassung und damit die Berücksichtigung des Volkswillens in der Klimastrategie.»
Die Treibhausgasemissionen innerhalb des Kantons Zürich sind im gesamten relevanten Treibhausgaskontext verschwindend klein und haben nachweislich einen verschwindend kleinen Einfluss auf das Klima. Die Kosten für die Umsetzung der Strategie bewegen sich jedoch in astronomischen Höhen und schaden dem Standort Zürich. Zudem sind die Ziele in den meisten Massnahmenbereichen ohne weitere Einschränkungen und Verbote kaum erreichbar.
Die SVP des Kantons Zürich fordert endlich eine seriöse Klimastrategie. «Das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2040 schadet mittelfristig der Wirtschaft und der Bevölkerung, verteuert die Energie und damit das Leben und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Zürich», so Fraktionspräsident Tobias Weidmann.
Parteipräsident Domenik Ledergerber ergänzt: «Die SVP wird sich weiterhin für eine unabhängige, bezahlbare und sichere Stromversorgung einsetzen und wehrt sich gegen eine energetische Destabilisierung, wie sie beispielsweise Deutschland erlebt.»
Die SVP wehrt sich weiterhin gegen neue Verbote oder teure Auflagen und unterstützt niederschwellige Massnahmen, welche keine Mehrkosten mit sich bringen.