Natalie Rickli verzichtet auf eine Bundesratskandidatur – zugunsten des Kantons Zürich
Regierungsrätin Natalie Rickli verzichtet auf eine Kandidatur für die Nachfolge von Bundespräsident Guy Parmelin. Die SVP des Kantons Zürich bedauert ihren Entscheid, freut sich aber, dass sie weiterhin Verantwortung für den Kanton Zürich übernehmen und ihre fundierte Erfahrung in der Zürcher Regierung einbringen möchte.

Will weiterhin im Kanton Zürich Verantwortung übernehmen: Natalie Rickli. Bild: Kanton Zürich
Zürich ist der bevölkerungsreichste Kanton und das wirtschaftliche Zentrum der Schweiz. Seine Anliegen müssen deshalb auch in der Landesregierung stark vertreten sein. Die SVP des Kantons Zürich prüft, ob sie mit einer eigenen Kandidatur antritt. Dazu hat sie ihre ständige Findungskommission unter der Leitung von Roger Liebi beauftragt.
Die SVP des Kantons Zürich hat Natalie Rickli angefragt, die als eine der profiliertesten Zürcher Politikerinnen grosse Chancen auf das Amt hätte.
Natalie Rickli: «Eine Zürcher Vertretung im Bundesrat ist gerechtfertigt und wäre wichtig. Aber auch der Kanton Zürich als grösster Kanton braucht eine stabile Regierung in diesen herausfordernden Zeiten. Da nur drei von sieben Regierungsräten bei den Wahlen im April 2027 wieder antreten, will ich meine Verantwortung im Kanton Zürich wahrnehmen und mich weiterhin mit Motivation und Engagement für die Zürcher Bevölkerung einsetzen.»
Domenik Ledergerber: «Mit Natalie Rickli stünde der SVP des Kantons Zürich eine sehr aussichtsreiche und fähige Kandidatin zur Verfügung. Aufgrund ihrer 30-jährigen politischen Erfahrung auf allen Staatsebenen sowohl in der Legislative als auch in der Exekutive hätte sie das passende Profil für den Bundesrat. In den vergangenen sieben Jahren hat sie sich im Zürcher Regierungsrat als führungs- und durchsetzungsstarke Macherin bewiesen – und dies in einem der derzeit anspruchsvollsten Politikbereiche überhaupt, in der Gesundheitspolitik. Wir bedauern deshalb, dass sich Natalie Rickli gegen eine Bundesratskandidatur entschieden hat. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir für die bevorstehenden Regierungsratswahlen am 4. April 2027 auf Natalie Rickli zählen dürfen. Das ist eine gute Nachricht für den Kanton Zürich!»