Gemeindewahlen am 8. März 2026 in Illnau-Effretikon
Am 8. März 2026 steht Illnau-Effretikon vor wichtigen kommunalen Erneuerungswahlen. Die Stimmberechtigten der Stadt sind aufgerufen, über die Zusammensetzung der politischen Behörden für die Amtsdauer 2026–2030 zu entscheiden.

Die Zerstörung von SVP-Wahlplakaten zeigt deutlich, dass den Gegnern die Argumente fehlen. Bild: SVP Illnau-Effretikon
Gewählt werden nebst dem siebenköpfigen Stadtrat auch das Stadtparlament (36 Mitglieder), die Schulpflege (8 Mitglieder) sowie die Baubehörde (3 Mitglieder). Still gewählt werden die Sozialbehörde (6 Mitglieder) und der Notar. Die Wahlen gelten als wegweisende Standortbestimmung für die politische Ausrichtung unserer Stadt, die als wachsende Stadtgemeinde im Kanton Zürich vor vielfältigen strukturellen und finanziellen Herausforderungen steht.
Wahlen des Stadtrates im Fokus
Im Mittelpunkt steht für die SVP die Stadtratswahl, welche eine Personenwahl ist. Mit Daniel Huber und Simon Binder stellen sich zwei Teamplayer zur Wahl, die mit ihrem Slogan «Tatkräftig, konstruktiv und bürgernah» genau das verkörpern, was in den letzten zwei Legislaturen in der Regierung aufgrund fehlender SVP-Vertretung leider verloren gegangen ist. Unser Ziel als wählerstärkste Partei ist die Rückkehr in den Stadtrat.
Das 36 Sitze umfassende Stadtparlament wird im Proporzverfahren gewählt. Dieses Wahlsystem ermöglicht eine differenzierte Stimmabgabe und sorgt für eine breite parteipolitische Abbildung der Bevölkerung. Auch hier strebt die SVP Illnau-Effretikon mit einem breiten Kandidatenfeld zusätzliche Sitze an. Neben den etablierten Parteien beteiligen sich auch kleinere Gruppierungen und neue Kandidierende an diesem Wahlgang. Alle setzen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte, unter anderem bei der Stadtentwicklung, in der Finanzpolitik, der Verkehrs- und Raumplanung sowie bei sozial- und bildungspolitischen Fragen.
Ein zusätzlicher Sitz in der Schulpflege soll durch uns mit dem 34-jährigen Sekundarlehrer Dario Hartmann erobert werden. In der Baubehörde streben wir einen Einsitz mit Philipp Binder, Sohn von Alt Stadtrat und Alt Nationalratspräsident Max Binder, im Gremium an. Die Wahlergebnisse und die daraus entstehenden Mehrheitsverhältnisse werden zeigen, welche politischen Prioritäten künftig gesetzt werden und wie Illnau-Effretikon seinen Weg zwischen Wachstum, Lebensqualität und finanzieller Verantwortung weitergeht.
Wahlkampf, Beteiligung und zentrale Themen
Der Wahlkampf der SVP Illnau-Effretikon wird geprägt von der starken Plakatierung entlang der Strassen auf dem gesamten Stadtgebiet. Das ist unsere Stärke, geprägt durch die vielen Landeigentümer in unserer Partei. Wichtig ist uns aber auch der direkte Austausch mit der Stimmbevölkerung an Standund Verteilaktionen bei den beiden Bahnhöfen und auf den Dorfplätzen in unseren verschiedenen Stadtteilen. Im Weiteren wird ein überparteilich organisiertes Stadtratspodium stattfinden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Mobilisierung der Stimmberechtigten, da die Wahlbeteiligung auf kommunaler Ebene landesweit unter Beobachtung steht. Inhaltlich dominieren Fragen zum Umgang mit dem Bevölkerungswachstum, zum Ausbau der städtischen Infrastruktur, zu bezahlbarem Wohnraum sowie zur langfristigen Finanzplanung. Auch der Öffentliche und der Strassenverkehr, das Parkplatzthema im Zentrum und das Spannungsfeld zwischen Siedlungsentwicklung und Landschaftsschutz werden immer wieder thematisiert. Trotz teils sehr unterschiedlicher Positionen verlief der politische Diskurs bis jetzt überwiegend sachlich und lösungsorientiert.
Vandalismus ist undemokratisch
Doch nicht immer ist Wahlkampf harmonisch: Nicht einmal 24 Stunden lang hingen unsere Plakate, bevor sie mutwillig zerstört und achtlos in der Kempt entsorgt wurden. Wir stellen uns gerne zur Verfügung, um über Inhalte und andere Meinungen zu diskutieren, aber Sachbeschädigungen und Umweltverschmutzung akzeptieren wir nicht. Hier fehlen unseren politischen Widersachern die Argumente – ein wahrliches Armutszeugnis! Wir lassen uns durch solchen Vandalismus nicht unterkriegen und setzen uns weiterhin mit Kopf und Herz für Illnau-Effretikon ein.