Breit abgestützt, klar gestärkt – SVP baut ihre Führungsrolle weiter aus
Letzten Sonntag haben in diversen Gemeinden lokale Behördenwahlen stattgefunden. Damit haben nun alle 160 Gemeinden im Kanton Zürich die ersten Wahlgänge durchgeführt. Für die SVP zeichnet sich ein klares Bild: Sie ist und bleibt die bestimmende politische Kraft in den Zürcher Gemeinden. Über beide Wahltermine hinweg konnte die Partei ihre starke Verankerung in der Bevölkerung bestätigen und in zahlreichen Gemeinden weiter ausbauen.

Die Zuwächse in den Parlamentsgemeinden sind äusserst erfreulich. Bild: SVP Kanton Zürich
In einem Umfeld, das insbesondere in kleineren Gemeinden durch viele parteilose Kandidaturen geprägt ist, gelang es der SVP, ihre Position nicht nur zu behaupten, sondern gezielt zu stärken. Bisherige Mandate wurden breit abgestützt verteidigt, zusätzliche Sitze gewonnen und mehrere Gemeinde- sowie Stadtpräsidien erfolgreich behauptet oder neu errungen. Damit zeigt sich: Die SVP verfügt über eine stabile Basis und geniesst in der Bevölkerung ein hohes Mass an Vertrauen.
Domenik Ledergerber, Kantonsrat und Präsident der SVP des Kantons Zürich, zeigt sich überaus zufrieden: «Die Wahlen bestätigen, dass unsere Politik den Erwartungen der Bevölkerung entspricht. Gefragt sind Verlässlichkeit, Sicherheit und eine klare Priorisierung der Kernaufgaben – genau dafür steht die SVP. Wir setzen uns dafür ein, dass Gemeinden funktionieren, finanziell gesund bleiben und den Menschen ein sicheres Umfeld bieten.»
Auch Patrick Walder, Kantonsrat und Präsident der Wahlkommission, zieht ein positives Fazit: «Die Ergebnisse sind Ausdruck einer kontinuierlichen Arbeit vor Ort. Unsere Mandatsträgerinnen und Mandatsträger sind in den Gemeinden präsent und nahe bei den Menschen. Dieses Engagement der SVP-Sektionen und ihren Aushängeschildern wird wahrgenommen und honoriert.»
Parlamentsgemeinden: herausragende Erfolge
Ein differenzierter Blick zeigt, dass die SVP ihre Stärke unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen unter Beweis stellen konnte. Während in vielen ländlich geprägten Gemeinden stabile Verhältnisse dominieren, sind die politischen Rahmenbedingungen in den Städten deutlich anspruchsvoller. Umso höher sind die dort erzielten Zugewinne zu gewichten.
In den Parlamentsgemeinden – den wenigen Gemeinden mit ausgewiesenen Wähleranteilen – konnte die SVP ihre Position ausbauen. Bereits am 8. März gelang es der Partei, in sieben der acht Legislativorgane, die am besagten Datum gewählt wurden, deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Daran wurde am vergangenen Sonntag nahtlos angeknüpft.
In Kloten gewann die SVP zwei zusätzliche Sitze und stellt nun 13 Gemeinderäte – sie ist damit die mit Abstand stärkste Partei. Zu verdanken hat sie dies der deutlichen Zunahme an Wähleranteil (+4.81 Prozentpunkte). Dass die SVP mit 37.72 Prozent einen mehr als doppelt so hohen Wähleranteil wie die zweitgrösste Partei (SP, 16.12 Prozent) verzeichnet, darf ohne Weiteres als epochaler Erfolg gefeiert werden.
Ebenfalls zwei Sitze zuzulegen vermochte die SVP in Wetzikon. Ebenfalls zwei Sitze zuzulegen vermochte die SVP in Wetzikon; damit hält sie neu 10 Sitze. Mit einem massiv gesteigerten Wähleranteil um fast sechs Prozentpunkte kommt sie auf 27.55 Prozent.
Über eine grössere Gemeinderatsfraktion freuen sich auch die SVP-Sektionen in Dübendorf und Uster. In beiden Parlamentsgemeinden gewann die Partei einen Sitz hinzu. Während die SVP in Dübendorf über drei Prozentpunkte zulegte und ihre Position als wählerstärkste Partei festigte, darf sich die SVP Uster neu stärkste Kraft in der Gemeinde nennen. Sie gewann 2.32 Prozentpunkte und verdrängte damit die Sozialdemokraten auf Platz 2.
Im Gemeinderat Wädenswil steigert die SVP ihren Wähleranteil um 2.57 Prozentpunkte und bestätigt ihre acht Sitze. Sie bleibt damit die Nummer eins in der dortigen Legislative.
Städtische Exekutiven: stark abgeliefert
Die Zugewinne in den Legislativorganen werden ergänzt durch stabile und punktuell ausgebaute Vertretungen in den Exekutiven. Zwar verpasst Christina Zurfluh Fraefel in Wädenswil trotz Erreichen des absoluten Mehrs den Einzug in den Stadtrat knapp, womit die SVP wie bisher im Stadtrat nicht vertreten sein wird. In Wetzikon hingegen unterstreicht die Wiederwahl von Heinrich Vettiger die Anerkennung für die geleistete Arbeit.
Einen historischen Sieg gefeiert hat die SVP in Kloten. Nach dem Rücktritt des langjährigen Stadtpräsidenten René Huber gelang es dem bisherigen Stadtrat Kurt Hottinger nicht bloss, einen der beiden Sitz zu halten – vielmehr eroberte die Partei mit den zwei Neuen Sandra Eberhard und Richard Frischknecht einen Sitz dazu. Bemerkenswert: Hottinger, Eberhard und Frischknecht belegten die ersten drei Plätze. Überdies wurde Kurt Hottinger deutlich als neuer Stadtpräsident gewählt. Damit stellt die SVP in der kommenden Legislatur drei der sieben Exekutivmitglieder.
In Dübendorf wurde Stadtpräsident André Ingold in seinem Amt klar bestätigt; unter den Stadtraten erzielte er zudem das beste Ergebnis. Stadtratskandidatin Tanja Lips verpasste leider die Wahl in die Exekutive, wurde aber erfreulicherweise mit einem guten Resultat neu in den Gemeinderat gewählt.
Die SVP stellt damit weiterhin sicher, dass bürgerliche Politik sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene Verantwortung übernimmt. Zudem zeigt diese Entwicklung, dass die Lösungen der SVP auch in urbanen Gebieten auf immer grössere Zustimmung stossen.
Politik mit klarem Fokus auf die Kernaufgaben
Die Wahlerfolge sind kein Zufall, sondern das Resultat einer Politik, die sich konsequent auf die zentralen Anliegen der Bevölkerung konzentriert. Dazu gehören sichere Gemeinden, eine funktionierende Volksschule, eine massvolle Steuer- und Ausgabenpolitik sowie eine kontrollierte Zuwanderung.
Gerade auf kommunaler Ebene zeigt sich, wie entscheidend eine verantwortungsvolle Politik ist: Gemeinden stehen vor konkreten Herausforderungen – von steigenden Sozialkosten über Infrastrukturfragen bis hin zu Sicherheitsaspekten. Die SVP setzt hier bewusst auf Lösungen, die langfristig tragfähig sind und die Belastung für die Bevölkerung im Rahmen halten.
Domenik Ledergerber betont: «Unsere Politik orientiert sich an dem, was für die Menschen vor Ort zählt. Wir wollen keine Experimente, sondern pragmatische Lösungen. Die Gemeinden sollen handlungsfähig bleiben und dürfen finanziell nicht überfordert werden.»
Anerkennung für die Basisarbeit
Die erzielten Resultate sind zugleich Ausdruck der intensiven Arbeit der zahlreichen SVP-Sektionen im ganzen Kanton. Hinter den Erfolgen stehen engagierte Persönlichkeiten, die sich in Milizämtern und lokalen Gremien einsetzen und Verantwortung übernehmen.
Patrick Walder hält fest: «Die Stärke der SVP liegt in ihrer Basis. Unsere Vertreterinnen und Vertreter sind Teil der Gemeinden, kennen die Anliegen der Bevölkerung und setzen sich mit grossem Engagement dafür ein. Ohne diesen Einsatz wären solche Resultate nicht möglich.» Die SVP des Kantons Zürich dankt allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen sowie allen Kandidatinnen und Kandidaten und den vielen Helferinnen und Helfern für ihren grossen Einsatz im Wahlkampf.
Mit Rückenwind in die nächsten politischen Entscheide
Die Gemeindewahlen 2026 bilden zugleich den Auftakt für wichtige kommende Weichenstellungen. Der klare Zuspruch der Bevölkerung ist für die SVP Ansporn und Verpflichtung zugleich, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.
Bereits am 14. Juni steht mit der Abstimmung zur Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» die nächste richtungsweisende Entscheidung an. Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung spürt die negativen Folgen dieser masslosen Zuwanderung. Und zwar ganz konkret: im Alltag und im Portemonnaie. Die Lebensqualität sinkt, aber das Leben wird teurer. So kann es nicht weitergehen. Diese masslose Zuwanderung muss gebremst werden. Dafür braucht es am 14. Juni ein JA zur Nachhaltigkeits-Initiative. Die SVP wird sich auch hier mit Nachdruck für eine Politik einsetzen, die auf Augenmass, wirtschaftliche Vernunft und die Interessen der Bevölkerung ausgerichtet ist.
Darüber hinaus blicken wir bereits auf die kantonalen und eidgenössischen Wahlen 2027. Domenik Ledergerber dazu: «Die Gemeindewahlen haben gezeigt, dass unsere Politik breit getragen wird. Diesen Schwung nehmen wir mit. Unser Ziel ist es, auch auf kantonaler und nationaler Ebene weiter zuzulegen und die politischen Rahmenbedingungen im Sinne der Bevölkerung zu gestalten.»