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Medienmitteilung

Jugendstreik oder politische Radikalisierung? SVP fordert Stopp der Instrumentalisierung von Kantonsschulen

Mit Blick auf Frankreich und Berlin ist nun allen klar: Die schleichende Islamisierung hat sich längst mit den extremen Linken verbandelt. Die JUSO versucht nach französischem Vorbild, diese Entwicklung in die Schweiz zu holen. Besonders befremdlich ist, dass ausgerechnet die Kantonsschule Zürcher Oberland für derartige politische Mobilisierung zur Verfügung steht.

Es ist völlig inakzeptabel, wenn staatliche Schulen zu Plattformen für Linksextremisten und Islamisten verkommen. Bild: Instagram/jugendstreik.kzo

Die SVP beobachtet seit längerem, dass unter redlichen Schlagworten wie «Klimajugend» oder «Jugendstreik» politische Bewegungen entstehen, welche weit über sachliche Anliegen hinausgehen. Aus gesellschaftlichen Anliegen werden ideologische Kampffelder. Tobias Weidmann, Fraktionspräsident der SVP im Zürcher Kantonsrat, sagt dazu: «Wir beobachten seit Jahren, dass linksradikale Protestbewegungen und Islamisten versuchen, unter neuem Etikett gesellschaftlichen Konflikt zu schüren. Die Schweiz darf nicht denselben Irrweg beschreiten wie Frankreich, in dem Proteste von ideologischen Extremen dominiert werden.»

Für die SVP ist klar: Die Zürcher Schulen dürfen nicht zu Experimentierfeldern für politische Aktivisten werden. Sie sind Orte der Bildung und nicht der Mobilisierung. Junge Menschen sollen lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden, und nicht für politische Kampagnen vereinnahmt werden. Insbesondere vom extremen Sozialismus, Extremismus, Antisemitismus und Islamismus haben sich Schulen klar abzugrenzen.

Domenik Ledergerber, Präsident der SVP des Kantons Zürich, meint: «Es ist völlig inakzeptabel, wenn staatliche Schulen zu Plattformen für Linksextremisten und Islamisten verkommen. Die SVP des Kantons Zürich wird dies mit aller Vehemenz bekämpfen.» Andreas Keiser, Kantonsrat und Mitglied der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit (KJS), ergänzt: «Wer die Symbolik und die Wortwahl solcher Mobilisierungskampagnen betrachtet, erkennt sofort: Hier geht es längst nicht mehr um einen offenen Meinungsaustausch, sondern um gewaltbereite Agitation bei verhülltem Gesicht.»

Dass die schädliche Entwicklung nicht nur die Stadt Zürich, sondern offenbar auch das Zürcher Oberland direkt betrifft, führt zu Besorgnis. René Schweizer ist Gemeindepräsident von Fischenthal und Kantonsrat im betroffenen Bezirk und meint: «Eltern schicken ihre Kinder an die Kantonsschule, damit sie Wissen und Bildung erhalten. Niemand erwartet, dass unser Gymnasium zur Kulisse für extremistische Kampagnen wird. Der Regierungsrat muss erklären, weshalb eine solche Veranstaltung an einer kantonalen Schule stattfinden kann.»

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