Der Klimahype kostet weiter viel Geld
Die 60 Millionen Franken Fördergelder des Kantons Zürich für energetische Verbesserungen an Gebäuden, Heizungsersatz, aber auch für energetische Pilotprojekte und Planungen erscheinen neben den 228 Millionen Franken schon fast etwas mickrig. Aber Achtung! Der Schein trügt.

Nach den Sommerferien wird im Zürcher Kantonsrat wieder hitzig diskutiert! Bild: SVP
Am vergangenen Montag bewilligte der Zürcher Kantonsrat einen weiteren Sack voller Geld im Wert von 60 Millionen Franken für den erwähnten Zweck und folgte damit dem Antrag des Regierungsrates. Im Zuge des stattlichen Zürcher Beitrages werden zusätzlich 228 Millionen Franken aus der Bundeskasse und aus den CO2- Abgaben ausgelöst. Beide Kassen sind bekanntlich auch keine Geldquellen, sondern lediglich Geldreservoire. Reservoire, welche durch die Steuerzahler und Autofahrer sowie Hauseigentümer, das Gewerbe etc. Jahr für Jahr gefüllt werden müssen.
Ich nehme es vorweg: Auch die SVP-Fraktion hat den Fördergeldern, wenn auch zähneknirschend, zugestimmt. Nach einer gründlichen Fraktionsdiskussion kam die SVP zum Schluss: Ja, wir brauchen eine finanzielle Entlastung von Wohneigentümern und damit auch von Mietern. Sie fragen sich jetzt zu Recht, weshalb es überhaupt eine Entlastung braucht? Die Gründe liegen im Energie-Verbots-Wald, welcher auf der verfehlten Schweizer Energiepolitik und einem verfilzten «Züri-Finish» basiert.
Verbote, Auflagen, Regulierungen, Umerziehung und Verwirklichung. Diese fünf Wörter liefern eine umfassende Antwort und den Grund für künstlich verteuerte Baukosten.
Würden sich die Fördergelder ausschliesslich in den Baukosten niederschlagen, wäre das noch eins. Richtig abgehoben wird es aber bei der Förderung für energetisch nachhaltige Raumplanung, welche durch selbst proklamierte Nachhaltigkeits-Beratungsbüros erarbeitet werden. Umweltwissenschaftler verkaufen ihre Ideologie an die öffentliche Hand und werden mittels der Fördergelder bezahlt. Oder spezielle, teilweise eigenartige Ideen, welche in einem Leuchtturmprojekt enden sollten. Ob und wie sich diese sogenannten Pilotprojekte letztendlich rentabel vermarkten lassen, ist unwichtig. Wichtig ist dabei nur die Förderung und das gegenseitige Schulterklopfen für nichts.
Und dagegen wird sich die SVP-Fraktion weiterhin wehren. Wir brauchen keine Umweltschutzbüros und keine Leuchtturmprojekte. Wir wollen keine energetische Bevormundung der Bevölkerung durch den Staat, solange unser CO2-Fussabdruck in einem winzigen Promillebereich des weltweiten Ausstosses liegt.
Wir wehren uns weiterhin gegen die sehr gefährliche linksgrüne Energiepolitik und erwarten vom Zürcher Regierungsrat sowie den bürgerlichen Parteien wieder eine Zürcher Energiestrategie mit Vernunft. Eine Strategie nicht gegen die Bevölkerung, sondern für die Bevölkerung. Wenn wir diese wieder haben, brauchen wir keine Fördergelder mehr. Der Bevölkerung und dem Gewerbe bleibt mehr Geld im Sack, und am Weltklima ändert es definitiv auch nichts.