Hochzeit mit Panda
Der WWF war früher bekannt als Verein, der sich für den Schutz von Tieren einsetzte. Das weltbekannte Logo mit dem Panda ist geblieben, aber der WWF ist inzwischen zu einem Milliardenkonzern der Klimasekte geworden, der den Panda eigentlich durch ein Bild von Greta ersetzen müsste.

Bildlegende: Der Panda wacht darüber, dass beim Jawort auch das Klima glücklich ist. Bild: Pixabay
Seit einigen Jahren ist der WWF nicht mehr auf Tierschutz, sondern auf Erziehung spezialisiert und gibt immer wieder Tipps und Tricks für und gegen allerlei Sachen. Neulich zum Beispiel 15 Ratschläge für eine nachhaltige Hochzeit. Um es vorauszuschicken: Mit nachhaltig ist nicht eine dauerhafte Ehe gemeint, sondern dass der Hochzeitstag umwelt- und klimaschonend stattfinden soll.
Es beginnt schon bei der Einladung. Am besten soll auf hübsche Karten verzichtet werden, eine digitale Einladung genüge vollauf. Denn Karten sind Gift für das Klima. Eine E-Mail ist ja auch viel romantischer als eine liebevoll gestaltete Karte. Der WWF weiss einfach alles.
Zu viele Gäste verderben den veganen Brei
Auch ein kritischer Blick auf die Gästeliste sei wichtig. Zu viele Leute würden nur den Energieverbrauch und den Abfallberg erhöhen. Endlich eine gute Ausrede, um den Suppe schlürfenden Onkel nicht einladen zu müssen. «Es tut uns leid, lieber Onkel, aber Du verbrauchst beim Essen der Suppe zu viele Servietten. Dieser Abfallberg ist nicht nachhaltig! Deshalb haben wir Dir keine digitale Einladung geschickt.»
Auch nicht einfach: die Wahl des Ortes. Trauung und Feier sollen am selben Ort stattfinden, damit die beiden Lokalitäten mit einem Spaziergang statt mit einer Autofahrt verbunden werden können.
Samenkonfetti oder Reis?
Das richtige Wurfmaterial – eine Wissenschaft für sich! Verwenden Sie bloss keinen Reis oder Konfetti, um in die Luft zu werfen. Das führe nur zu unnötiger Verschmutzung. Stattdessen könne man selbst biologisch abbaubares Samenkonfetti herstellen. Die Anleitung dazu hört sich allerdings eher umständlich und zeitintensiv an. Man benötigt einen Mixer, ein Sieb und, nachdem man den Brei zwei Tage lang trocknen liess, einen Locher. Bis dann sind die meisten Paare schon wieder geschieden. Die Reste sollen nach dem Werfen aber sowieso – ob Reis oder Samenkonfetti – wieder eingesammelt werden. Also bleiben Sie besser beim Reis. Denn wenn man bei den Sonntagsschuhen auch die Sohlen putzt, kann man den Reis anschliessend noch gut und gerne für das Festmahl verwenden.
Wasser statt Wein
Das Essen ist nicht nur wegen des bereits vorhandenen Reises schnell geplant. Ein vegetarisches oder veganes Buffet muss es sein. Ausgeschenkt soll allenfalls biologischer Wein werden. Noch besser aber sei, gar keinen Alkohol anzubieten. Wieso, wird nicht erwähnt, es sind ja alle zu Fuss da. Ganz abgesehen davon, dass kaum jemand die Reden in nüchternem Zustand übersteht.
In der digitalen Einladung soll darauf hingewiesen werden, dass alle Gäste eine Mehrwegbox mitbringen sollen, damit die Essensreste nicht weggeworfen werden müssen. Auf diese Weise kann man sich auch am nächsten Tag noch am Risotto aus dem selbst eingesammelten Reis erfreuen.
Der Höhepunkt: Die Spende
Dann aber der für den WWF wichtigste Ratschlag: Als Hochzeitsgeschenk eigne sich nichts besser als eine Spende im Namen des Brautpaars für den WWF. Die Spende wird mit einer schmucken Klappurkunde bestätigt. Eine richtige Urkunde aus Papier, nicht nur digital wie die Einladung! Nur schon wegen dieser WWF-Urkunde lohnt es sich, alle diese nützlichen Tipps für ein einmaliges Fest zu befolgen. Man heiratet schliesslich höchstens einige Male im Leben.