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Operation Kriegsrausch

Mit der Neutralität ist es wie mit dem Kinderkriegen: Halbschwanger gibt es nicht. Wir sind neutral oder wir sind es nicht.

Die Welt jedoch braucht dringend wieder eine neutrale Schweiz, die Frieden verhandeln kann. Bild: Adobe Stock

«Neutralität ist ein Mythos. Wir sind gewillt, Schweizer Rüstungsgüter im Krieg gegen Russland bereitzustellen. Die Freiheit der Schweiz wird in der Ukraine mit Waffen verteidigt. Wir unterstützen die Agenda, europäische Kampftruppen in Russland zu stationieren.» Dieses irre Kriegsgeschrei stammt zusammengefasst von der linken Kampagnen-Organisation Operation Libero. Deren gescheiterte Co-Präsidentin Sanija Ameti unterstützt auch den Plan der EU, in den paranoiden Aufrüstungswahn 800 Milliarden Euro zu buttern. Die EU ist sich ziemlich sicher: «2030 kommt es zum grossen Krieg mit Russland.»

Was bedeutet Krieg?

Als Bürger mit gesundem Menschenverstand fragt man sich: Ist Operation Libero nun komplett durchgeknallt? Wissen diese Agitatoren, deren Organisation aus dem linken Studenten-Milieu entstanden ist, überhaupt, was Krieg bedeutet? In ihrer PR-Kommunikation verwendet Operation Libero den woken Genderstern, weil sich sonst irgendein Zartbesaiteter vom generischen Maskulinum bedroht fühlen könnte, – und nun wollen sie den totalen Krieg gegen die Atommacht Russland? Beim näheren Hinsehen macht der Kriegsrausch von Operation Libero aber durchaus Sinn. Seit die Co- Präsidentin und Selbstdarstellerin Sanija Ameti auf Mutter Maria und das Jesuskind ballerte, ist die Organisation im freien Fall: Die Ostschweiz-Sektion löste sich auf, die eigene Volksinitiative musste eingestellt werden, der finanzielle Bankrott steht gemäss der Wirtschaftsprüfung vor der Haustür und die Geschäftsführerin hat gekündigt.

GLP stürzt ab

Zudem riss Ameti die gesamte GLP mit in den Abgrund, die nun fast überall stark verliert. Sie ist unterdessen auch nicht mehr Parteimitglied und ihr politisches Amt im Zürcher Gemeinderat ist sie wohl auch bald los. Operation Libero macht es deshalb wie manche dubiosen Staatsregierungen: Wenn es innenpolitisch schlecht läuft, soll ein Krieg die Umfragewerte aufbessern. Zudem war Ameti bei der PR-Agentur Farner für die Rüstungsindustrie zuständig. Falls sie von dort auf Unterstützung hofft, kann das irre Kriegsgeschrei natürlich auch hilfreich sein. Die Welt jedoch braucht dringend wieder eine neutrale Schweiz, die Frieden verhandeln kann. Mit der Neutralität ist es wie mit dem Kinderkriegen: Halbschwanger gibt es nicht. Wir sind neutral oder wir sind es nicht. Eine «flexible Neutralität» gibt es nicht. Deshalb ist die Schweiz heute leider nicht mehr glaubwürdig, weshalb der Krieg seit weit mehr als 1000 Tagen ohne Friedensverhandlungen weitergeht.

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