Schengen am Ende: Wenn die EU-Grenzen fallen, fällt auch unsere Sicherheit
Es ist Zeit, unsere Grenzen und unsere Bürger zu schützen. Bevor es endgültig zu spät ist.

Der Fall Ceuta zeigt das totale Scheitern des Schengen-Systems. Bild: Adobe Stock
Es war ein sonniger Ferientag in Spanien, doch die Realität holte mich abrupt ein. Beim Blick auf die Nachrichten sah ich die Bilder: Tausende afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge, die im Sturmlauf die Grenzzäune der spanischen Exklave Ceuta überwanden. Brutal, koordiniert und entschlossen. Als ich mich mit einem befreundeten Einheimischen über diese dramatischen Szenen unterhielt, zuckte dieser nur die Schultern und sagte einen Satz, der mir bis heute durch den Kopf geht: «Das ist nicht unser Problem, das ist euer Problem.»
Diese Worte eines spanischen Bürgers bringen das fundamentale Versagen der europäischen Asylpolitik auf den Punkt. Spanien fühlt sich von der Europäischen Union im Stich gelassen. Das Dublin-Abkommen, das eigentlichregeln sollte, dass das Ersteinreiseland für das Asylverfahren zuständig ist, ist nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Die südeuropäischen Staaten haben weder die Kapazitäten noch den politischen Willen, die illegale Massenmigration im Alleingang zu stoppen. Sie winken die Migranten stattdessen durch. Das Resultat: Wer spanischen Boden betritt, wandert ungehindert weiter nach Norden. Das Ziel ist nicht Madrid – das Ziel sind die üppigen Sozialsysteme in Deutschland und der Schweiz.
Hier zeigt sich das totale Scheitern des Schengen-Systems. Uns wurde einst versprochen, dass der Wegfall der Binnengrenzen durch einen knallharten Schutz der Aussengrenzen kompensiert werde. Dieses Versprechen wurde längst gebrochen. Die Aussengrenzen sind offen wie ein Scheunentor. Schengen schützt uns nicht – es gefährdet uns. Es ist ein Freipass für Schlepperbanden und für illegale Wirtschaftsflüchtlinge, die unter dem Deckmantel des Asylrechts ein besseres Leben suchen. Echte Flüchtlinge, die vor Krieg fliehen, sind das nicht. Es sind junge Männer, die unsere Rechtsordnung missachten.
Die Konsequenzen für Europa und insbesondere für die Schweiz sind verheerend. Unsere Infrastruktur kollabiert, die Kriminalität steigt und unsere Sozialkassen werden geplündert. Wir importieren gesellschaftliche Konflikte und überlasten unsere Gemeinden. Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir die Kontrolle über unser eigenes Land.
Wir dürfen uns nicht länger von der EU und schönen Worten blenden lassen. Wenn der Schutz der Aussengrenzen versagt, muss die Schweiz ihre Souveränität zurückholen. Wir brauchen wieder echte, systematische Grenzkontrollen an unseren Landesgrenzen. Illegale Migranten müssen direkt an der Grenze abgewiesen werden. Nur so senden wir das klare Signal: Die Schweiz ist kein Selbstbedienungsladen. Es ist Zeit, unsere Grenzen und unsere Bürger zu schützen. Bevor es endgültig zu spät ist.