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SVP in den Kantonen tief verwurzelt

Bei drei kantonalen Wahlen konnte die SVP am vergangenen Wochenende grosse Erfolge feiern. Dies trotz der Niederlage bei den eidgenössischen Abstimmungen.

Zieht für die SVP in die Bünder Regierung ein: Valérie Favre Accola. Bild: www.valerie-favreaccola.ch

Die SVP zeigt Gesicht. Sie kämpft für die Schweiz. Und immer mehr hat sie auch Erfolge bei Majorzwahlen.

Nach 18 Jahren zurück

Im Kanton Graubünden wurde die SVPKandidatin Valérie Favre Accola in den Regierungsrat gewählt. Damit ist die SVP nach 18 Jahren erstmals wieder in der Bündner Kantonsregierung vertreten. Zudem legte die Partei bei den Grossratswahlen deutlich zu und wurde neu stärkste Fraktion.

Erfahrene SVP-Regierungsrätin

Favre Accola hat ihr politisches Engagement von der Pike auf gelernt. Als Standespräsidentin (Präsidentin des Grossen Rats), Grossrätin und Davoser Statthalterin kennt sie die Anliegen des Kantons aus erster Hand. Die Gattin des früheren Skistars Paul Accola ist bereits seit über zwanzig Jahren in der Politik aktiv. Sie verteidigte die SVP zudem stets gegen die damalige BDP Graubünden.

SVP schlägt Grüne

Im Kanton Basel-Landschaft gewann der SVP-Kandidat Matthias Liechti die Regierungsrats- Ersatzwahl gegen den Grünen Philipp Schoch. Damit kehrt die SVP nach dem Sitzverlust 2023 wieder in die Baselbieter Regierung zurück.

Diese Gewinne haben eine starke symbolische Bedeutung. In Graubünden holt die SVP nach einer sehr langen Durststrecke wieder einen Sitz in der Regierung und im Kanton Basel-Landschaft verdrängt die SVP die Grünen aus der Exekutive.

Grosse Gewinne bei Parlamentswahlen

Im Bündner Grossen Rat hat die SVP nun 35 von 120 Sitzen. Sie gewann ganze zehn Sitze dazu. Der Kanton Graubünden kennt für das Kantonsparlament erst seit vier Jahren den Proporz. Im Glarner Landrat hat die SVP 24 Sitze. Sie baut ihre Stellung als stärkste Kraft mit sechs Sitzgewinnen weiter aus. Der Landrat ist ein 60-köpfiges Parlament.

Klarer Kompass

Zu beobachten ist ferner, dass bei den Parlamentswahlen die SVP vor allem auf Kosten von Mitte und FDP zugelegt hat. Aus bürgerlicher Sicht wäre ein Einbruch von Linksgrün wünschenswerter gewesen. Aber offensichtlich konnte die SVP in diesen Kantonen gut mobilisieren. Und Mitte und FDP agieren eben allzu oft ohne klaren Kompass.

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