Wo Peter Spuhler irrt
Die SVP liefert mit der Nachhaltigkeits- Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» als einzige Partei eine konkrete Antwort auf eine der drängendsten Fragen unseres Landes: Wie verhindern wir, dass unser kleines Land an der ungebremsten Zuwanderung erstickt? Umso mehr erstaunen mich die jüngsten Aussagen des Unternehmers Peter Spuhler, der unsere Initiative als «zu scharf» oder gar «extrem» bezeichnet. Wer den Initiativtext nämlich liest, erkennt schnell: Diese Kritik geht komplett an der Realität vorbei.

Aktueller denn je: bewahren was uns wichtig ist!
Vernünftig und realistisch
Unsere Initiative ist eine vernünftige und realistische Lösung. Sie erlaubt weiterhin ein Bevölkerungswachstum von bis zu 40 000 Menschen pro Jahr. Das ist mehr als genug! Genau das ist gezielte Zuwanderung – also das, was Vertreter der Wirtschaft seit Jahren selbst fordern. Der Unterschied zur heutigen Situation: Statt einer ungebremsten Nettozuwanderung von bis zu 100 000 Personen jährlich soll das Wachstum wieder auf ein tragbares Mass reduziert werden. Die Wirtschaft kann weiterhin die benötigten Arbeitskräfte rekrutieren. Gleichzeitig wird die Bevölkerung endlich vor den immer deutlicher spürbaren Folgen der Massenzuwanderung geschützt: überfüllte Züge, steigende Mieten, Dauerstau auf den Strassen und ein wachsender Druck auf unsere Landschaft und Infrastruktur. Was die Schweiz braucht, ist nicht Wachstum um jeden Preis, sondern Qualität vor Quantität.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben völlig zu Recht den Eindruck, dass ein Teil der Wirtschaftselite den Bezug zur Realität verloren hat. Während einige wenige vom unbegrenzten Wachstum profitieren, trägt die breite Bevölkerung im Alltag die Konsequenzen. Wer diese Sorgen ignoriert oder kleinredet, gefährdet das Vertrauen und den Rückhalt der Bevölkerung in Wirtschaft und Politik. Das ist brandgefährlich! Die politischen Folgen sehen wir bereits: Linke Umverteilungsforderungen gewinnen an Zustimmung, weil viele Menschen glauben, dass vom heutigen System nur noch eine kleine Minderheit profitiert. Das ist eine gefährliche Entwicklung – und sie schadet dem Wirtschaftsstandort langfristig weit mehr als die vernünftige Begrenzung der Zuwanderung.
Das Problem an der Wurzel packen
Gerade deshalb braucht es jetzt eine bürgerliche Lösung, die das Problem an der Wurzel packt. Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» schützt unser Land, ohne der Wirtschaft die Luft zum Atmen zu nehmen. Sie sorgt dafür, dass Wachstum wieder im Gleichgewicht mit Natur, Infrastruktur und gesellschaftlichem Zusammenhalt steht. Wer die Schweiz liebt und ihre Zukunft sichern will, unterstützt diese Initiative. Ich will, dass meine Kinder und Grosskinder einmal diese Schweiz kennenlernen dürfen, in der ich aufgewachsen bin. Unsere Heimat ist grossartig – also schützen wir sie.
Am 14. Juni JA zur Nachhaltigkeits- Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!».