PISA 2025: Schon wieder gesunkene Leistungen – SVP fordert Umdenken
Die Leistungen der Schweizer Schüler sind bei den PISA-Tests 2025 schon wieder gesunken. Seit bereits 15 Jahren hält der Abwärtstrend an. Wie lange muss das noch so weitergehen, bis die Politik daraus Lehren zieht? Die SVP fordert ein sofortiges Umdenken. Die schädlichen Reformen der vergangenen 20 Jahre müssen umgehend korrigiert werden.

Die PISA-Tests zeigen: Die Diskussion über das Bildungsniveau darf durch das Zuschütten der Probleme mit Geld nicht weiter verhindert werden. Bild: SVP Schweiz
Vor einer Woche veröffentlichten die Wirtschaftsverbände die Ergebnisse ihrer Erhebungen zum Bildungsniveau der Schulabgänger. Es zeigte sich eine dramatische Verschlechterung im Vergleich zu früheren Jahren. Nun sind die Ergebnisse der PISA-Tests 2025 erschienen und bestätigen die erschreckende Entwicklung. Besonders beim Lesen und in der Mathematik sind die Leistungen über die Jahre richtiggehend eingebrochen und sind nun ein weiteres Mal gesunken.
Für die SVP ist klar, dass jetzt endlich etwas passieren muss. SVP-Kantonsrat Tobias Infortuna meint dazu: «Die Bildungsreformen der letzten zwanzig Jahre zeigen inzwischen deutlich ihre Wirkung – nur leider in die falsche Richtung. Sämtliche Reformen müssen zwingend hinterfragt werden, um einen weiteren Niedergang zu verhindern.»
Vor all diesen Reformen hatte die SVP stets deutlich gewarnt, wurde jeweils aber immer nur als rückständig verspottet. Das rächt sich nun. Dazu kommt noch, dass die Kosten pro Schüler von Jahr zu Jahr steigen. Offensichtlich also ohne Nutzen.
Für Tobias Weidmann, Fraktionspräsident der SVP im Kantonsrat, ist klar: «Es kann nicht sein, dass jede Gemeinde von Jahr zu Jahr mehr Geld in die Schule stecken muss, aber die Leistungen weiterhin sinken. Gerade die schwächsten Schüler zeigen immer mehr Defizite, obwohl man sie mit teuren Massnahmen wie heilpädagogischen Begleitungen und Klassenassistenzen zu fördern versucht.»
Von der Politik sollte man erwarten dürfen, sich der Probleme unserer Volksschule ernsthaft anzunehmen. Stattdessen vertraut die links-grüne Mehrheit im Kantonsrat weiterhin auf den Fehlglauben, dass mehr Geld die Leistungen verbessere.
Domenik Ledergerber, Präsident der SVP Kanton Zürich, betont: «Die Änderung des Lehrpersonalgesetzes, über die wir im September abstimmen, geht ein weiteres Mal in die falsche Richtung. Es wird mehr Geld ausgegeben, aber damit kein einziges Problem unserer Schulen gelöst.»
Am 27. September 2026 stimmt der Kanton Zürich über die erwähnte Änderung des Lehrpersonalgesetzes ab. 83 Millionen würde die Vorlage jährlich wiederkehrend kosten. Damit erhielten die Lehrer mehr Lohn. Die Qualität der Bildung nähme deshalb aber in keiner Weise zu. Die PISA-Tests zeigen: Die Diskussion über das Bildungsniveau darf durch das Zuschütten der Probleme mit Geld nicht weiter verhindert werden. Ein NEIN zum Lehrpersonalgesetz am 27. September 2026 ist zwingend, um den Weg für echte Problemlösungen freizugeben.