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SVP fordert öffentliche Entschuldigung von Ständerat Zanetti

Tagesanzeiger Online zitiert den Solothurner SP-Ständerat und Mitglied der Wirtschaftskommission (WAK) Roberto Zanetti mit den Aussagen, dass er an die „mangelnde Intelligenz“ der Banker glaube. Er pauschalisiert sämtliche Banker beziehungsweise Bankangestellten mit den Adjektiven „besserwisserisch“, „unbelehrbar“ und „gemeingefährlich“. Man müsse die Volkswirtschaft vor ihnen „schützen“, so Zanetti.

Tatsache ist, dass der Schweizer Finanzplatz als wichtigster Sektor der schweizerischen Volkswirtschaft über 220’000 Angestellte beschäftigt. Im Bankensektor alleine arbeiten über 100’000 Banker respektive Bankangestellte. Tagtäglich verrichten diese Angestellten ihre Arbeit gewissenhaft am Bankschalter, in der Kreditabteilung, im Zahlungsverkehr, im Hypothekargeschäft, in der Kundenberatung oder in anderer Funktion des Bankinstituts. Der Bankenplatz Schweiz bietet jährlich rund 3’800 jungen Leuten die Möglichkeit einer fundierten Berufslehre. Der Schweizer Staat schöpft jährlich rund 14-18 Mrd. Franken direkte und indirekte Steuereinnahmen aus dem Finanzsektor und nahm in den vergangenen 20 Jahren rund 75 Mrd. Franken Verrechnungssteuer und weitere Milliarden Stempelsteuern ein. Die Schweizer Sozialwerke werden durch die Beiträge der über 100’000 Bankangestellten überproportional finanziert. Schliesslich bezieht die linke Umverteilungspolitik ihre Mittel ebenfalls aus der Wertschöpfung der Bankinstitute und ihren Angestellten.

In Anbetracht der tatsächlichen Gegebenheiten erscheinen die stillosen und diffamierenden Aussagen von Ständerat Zanetti über die Schweizer Bankangestellten als blanker Hohn. Diese verantwortungslosen Diffamierungen von Ständerat Zanetti verurteilt die SVP des Kantons Zürich aufs schärfste. Die SVP fordert Ständerat Zanetti zur sofortigen öffentlichen Entschuldigung bei den über 100’000 Bankern in der Schweiz auf, die in ernsthafter Sorge um den Finanz- und ihren Arbeitsplatz sind und von Zanetti und seiner Partei diffamiert werden. Mit der Umsetzung ihrer Strategie der Überwindung des Kapitalismus sind Zanetti und seine Partei drauf und dran, einen eigentlichen Kahlschlag auf dem Finanzplatz Schweiz anzurichten.

Der schweizerische Finanzplatz steht kurz vor dem Kollaps. Deshalb fordert die SVP alle Bürgerinnen und Bürger, alle Parteien, die Behörden, die Mitglieder des Finanzsektors sowie die Bankiervereinigung zum Zusammenstehen auf und verlangt ein entschiedenes gemeinsames Einstehen für unser Land und seine Interessen sowie einen sofortigen Stopp der Politik des vorauseilenden Gehorsams, der das Land und seine Bevölkerung in den Abgrund treibt.

Medienmitteilung zu diffamierenden Aussagen von Ständerat Roberto Zanetti

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